Läck de Söck därr, Toni!
Es ist wieder an der Zeit, Urlaubspläne zu schmieden.
Der niederrheinische Regen macht so richtig Lust auf Sonne, Strand und Meer.
Bei uns ist es immer so:
Sobald wir aus dem Urlaub zurück sind, holt Püppi die neuen Reisekataloge und plant schon mal den nächsten Trip. Irgendwann überredet sie mich dann, auch mal in die “bunten” Sonnenseiten zu schauen, aber da wo sie bereits Eselsohren reingeknickt hat.
Du weißt ja, Toni:
“Frauen wollen immer nur das Andere.”
Wenn ich dann alles begutachtet habe, kommen zunächst mal meine Spontaneinfälle, wie
“Wollen wir nicht mal den Jakobsweg fahren? Oder irgendwo in den Dschungel nach Australien – da gibt es so leckere Sachen zu essen.”
Eigentlich sind wir schon ganz schön rumgekommen in der Welt, aber darüber möchte ich hier nicht berichten, weil das einfach zu umfangreich wäre.
Was soll ich sagen, Toni – wenn Du in bekannter Form mal über unsere Reisen lesen möchtest und auch schöne Fotos sehen willst, dann kannst Du das hier machen:
Dort findest Du bereits meinen kompletten Reisebericht von Dubai und den Anfang von unserer Kreuzfahrt mit der Aida ins Mittelmeer.
“Geij lacht ow kapott!”
(Übersetzung: “Du lachst Dich knatsch kaputt” )
Ob Du einen Campingurlaub auf einer Verkehrsinsel in Kevelaer machst oder eine Weltumseglung mit der Silver Cloud – eines haben alle Urlaube gemeinsam:
Der Urlaub ist das einzige Laub, das nie wächst und immer kürzer wird.
Mit dem Älterwerden ändern sich auch die Ansprüche an die schönste Zeit im Jahr.
Früher war Action angesagt – Ballermann in Mallorca, Abrocken auf Ibiza, Spielen in Las Vegas, Tauchen im Roten Meer oder Meditieren in Tibet.
Vergiß das Letzte, Toni, aber so war es halt und wird es immer bleiben. Lieber einen Hai fangen am Barrier Reef in Australien, als eine Seezunge essen in Noordwijk an Zee.
Mittlerweile hat uns die Ruhe gepackt und ich brauche und benutze den Urlaub als Regenerationsphase, so daß ich Püppi erklärt habe:
“Püppi, in diesem Jahr werde ich in unserem Urlaub absolut nichts tun. Die erste Woche werde ich mich nur im Schaukelstuhl entspannen.” “Ja, aber dann?” “Nun, dann werde ich eventuell ein wenig schaukeln.”

Matare’-Denkmal (© J.Reintjes)
Weißt Du Toni, das liegt auch daran das ich nicht gefragt werden will, wo ich im Urlaub war und dann antworten muß:
“Neun Stunden in einer Schlucht und drei Wochen im Krankenhaus”
Immerhin fahren wir gottlob noch regelmäßig in Urlaub. Wesentlich schlechter wäre es, wenn ich auf die Frage:
” Seij sägge, geij foart det Joar niet noar Brasilie?”
( Übersetzung: “Se reden, ihr reist dies Jahr nicht nach Brasilien?” )
antworten müsste:
“Dat es bekloppt. Niet noar Brasilie wassen weij vöriget Joar. Det Joar foare weij niet noar Hawai.”
( Übersetzung: ” Datt iss beklopft. Nich nach Brasilien waren wa letztes Jahr. Dies Jahr reisen wa nich na Hawaii. ” )
Ob in Deutschland, Europa, Asien oder in den Rest der Welt; ob mit Auto, Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff – Urlaub muß einfach sein.
“Wechfoare än üttröste” ( Übersetzung: “Fortfahren und aufrüsten.” )
Das ist die Maxime für den kommenden Sommer.
Was soll ich sagen, Toni:
Um mal das Richtige zu finden und mal andere Bauwerke und Denkmäler sehen, als die Schwanenburg oder das Spuckmänneken, dafür braucht man prinzipiell Fachleute, die wissen, was das Richtige für Jeden ist.
Der Eine will mit der Luftmatratze nach New York, der Andere mit dem Luftballon nach Neuseeland, ein Weiterer will einfach mal mit der Schwebebahn in Wuppertal fahren oder die Krokodilfarm von Scaramanga in Jamaica besuchen ( James Bond – Live And Let Die, Toni ). Fiel mir gerade ein, weil wir da auch mal waren. ( kicher kicher)
Wenn Dir also mal eine Urlaubsreise vorschwebt, ob Du jetzt weißt, wo Du hin willst oder noch eine kleine Anregung oder Idee benötigst, dann solltest Du mal hier reinschauen:
Reisebüro Günther und Bergmann Kleve
Da wird Dich aber sowas von weitergeholfen. Die finden wat für Dich.
Und…Toni, wenn Dir das nächste Mal jemand von seiner Reise erzählt, dann sollte das nicht so ausarten:
Meier erzählt von seiner Reise nach Norwegen. Frage eines Zuhörers:
” Und, haben Sie auch Fjorde gesehen? Wie haben Sie Ihnen gefallen?” -
” Wunderbar. Sie glauben gar nicht, wie zutraulich diese possierlichen Tierchen sind.”
Zum Abschluss noch den:
Aufschrift auf einem Schild vor dem Eingang einer Moschee in Kairo: “Es ist ebenso verwerflich dieses Haus mit Schuhen zu betreten, wie einer Jungfrau die Unschuld zu rauben.” Handschriftlicher Zusatz eines Touristen: “Beides probiert – kein Vergleich!”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.