Läck de Söck därr, Toni!
Heute nachmittag kam ich gerade vom Kupfernen Knopf, den ich fotografiert habe für meine Geschichten hier.
Auf dem Stadthallen-Parkplatz stellte ich meinen Wagen ab und schaute einem Vater begeistert zu, wie er seinen kleinen Krott durch die Luft wirbelte und dabei die schon ewig nicht mehr gehörten Worte rief:
“Eine-ka-beine-ka-wupp”
Dabei kugelte sich sein Nachwuchs vor Vergnügen und ließ ein helles Kinderlachen erschallen, daß einem zwangsläufig das Herz aufging.
Dabei mußte ich innerlich grinsen, weil ich mir automatisch den Menschen vorzustellen versuchte, der das mit mir machen wollte. Wäre eine Nummer für Zirkus Renz.
Ohnehin kann man feststellen, daß trotz etlicher Jahre, die ins Land gezogen sind, seit man selber in dieser unbesorgten Kindheit war, sich einige Dinge bis heute nicht verändert haben.
“Schnottkükke än Mittsäck subbele ok vandaag noch on ören Dümm näs ennen Schmachtlapp.”
( Übersetzung: ” Schnotterküken und Mittelsäckchen lutschen auch heute noch an ihren Daumen wie einen Hungerleider.” )
Und auch heute noch kann man immer wieder beobachten, daß den Kleinen an der Fleischtheke beim Metzger die Scheibe Fleischwurst gereicht wird.
Die Kinder schnappen sofort danach und Mutter drängt dann pflichtbewußt auf die richtigen Worte: “Wie heißt das?” – worauf nicht selten die spontane Reaktion kommt: “Noch eine!”
Apropos: “Kinder”:
Zwei kleine Jungen stehen vor dem Standesamt und betrachten ein junges Brautpaar. “Paß auf”, sagt der eine. “Sollen wir denen mal einen Schreck einjagen?” “Ja”, antwortet der andere, geht auf den Bräutigam zu und ruft: “Hallo, Papa!”
Kinder sagen immer die Wahrheit heißt es. Dabei kann die Geschichte äußerst peinlich zugehen, wie wir alle wissen.
Gastronomen können ebenfalls ein Liedchen davon singen.
Wie oft passiert es, daß die Familie mal lecker essen war, aber nicht alles wegputzen konnte. Dann stellt sich nicht selten die bekannte Frage nach dem Doggybag.
“Könnten Sie freundlicherweise den Rest für unseren Hund einpacken?”
worauf ebenfalls nicht selten die Kinder freudig erregt ausrufen:
“Oh, toll! Wir bekommen einen Hund!”
Was soll ich sagen, Toni?
Laß Dich nicht auf Gedeih und Verderb mit Kindern ein – Du könntest peinlicherweise den Kürzeren ziehen.
Am Schönsten sind da eigentlich die Babys.
Da weiß man immer, was man bekommt. Nächtliche Schreie, vollgemachte Windeln, vollgeseiberte Blusen und Hemden, umgeworfene Blumenvasen, am Schwanz gezogene Hunde und Katzen, durch die Gegend fliegende Schnuller, patschende Hände im Haferbrei, mit Alete verschmierte Tapeten und und….
Aber, Toni – ein Blick in dieses immer lächelnde, unschuldige Gesicht mit den Pausbacken und den Kulleraugen, läßt das Alles in Sekundenschnelle vergessen. Oder etwa nicht?

Pferdeblick (© J.Reintjes)
Als Kind kann man nicht schnell genug erwachsen werden – als Erwachsener möchte man manchmal auch gerne wieder Kind sein.
Leider ist die Zeit im Nachhinein betrachtet viel zu kurz, die man in der Obhut der Eltern ohne Stress und ohne Sorgen verbringen durfte, bevor man im Leben willkommen geheißen wird und sich erste Gedanken und Überlegungen einstellen, die nicht mit einem kräftigen Schrei zu lösen sind.
Man wird erfahren, daß das Erwachsensein nicht immer so rosig ist, wie man es mit Kinderaugen eingeschätzt hat.
Und dann Toni….. ja dann muß man irgendwann auch erfahren, daß man…Steuern zahlen muß.
Und, Toni – das Finanzamt ist kein Verein, aus dem man einfach austreten kann. Oh nein, hier ist man lebenslang gebunden, ohne es wirklich zu wollen.
Apropos: “Finanzamt”:
Kommt ein Mann zum örtlichen Finanzamt und meint zu dem Finanzbeamten:
“Ich hätte gerne zwei Wochen Urlaub.”
Darauf der Finanzbeamte: “Warum das denn? Sie sind doch nicht hier angestellt.”
Der Mann:” Und wieso arbeite ich dann das halbe Jahr fürs Finanzamt?”
Auf einer Beliebtheitsskala von 1-10 rangiert das Finanzamt etwa bei Minus 35, was nichts mit den Beamten und Angestellten zu tun hat. Die haben es schwer genug, Ihre Pflicht zu tun und dabei nur Missachtung zu ernten. Nicht schön.
Aber, Toni – Job selber ausgesucht.
Genauso wie ein Steuerberater. Den braucht man ja, damit das Finanzamt uns das Gefühl gibt, einmal im Jahr etwas von seinem sauer Verdienten zurückzubekommen.
Ein guter Steuerberater muß deshalb immer auf dem neusten Stand sein. Mittlerweile ändern die Politiker so schnell die Gesetzte, daß die armen Berater nur noch auf Seminaren sitzen und kaum noch Zeit für ihre Mandantschaft haben. ( hihi)
“Denn ganze Buheij än Hekkmekk es min vööl te vööl Fimmelskroom, öm ennen Seijker te sin.”
(Übersetzung: “Den ganzen Umstand und Heckmeck is mich fiel zu fiel Fimmelei, um einen Geizsack zu sein.” )
Wie wäre es in diesem Fall mit einer jungen, dynamischen Steuerberaterin aus Kleve, die Dir fachlich qualifizierte Hilfe leisten kann?
Tja, Toni – weil Du es bist, hier der Geheimtipp:
Steuerberaterin Stephanie Korgel-Hallen
Der hier noch zum Abschluß:
Zwei Schiffsbrüchige stranden auf eine einsame Insel. “Oh Gott, wir sind verloren!” – “Keine Sorge, man wird uns finden. Ich schulde dem Finanzamt noch 200 Euro.”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.