Läck de Söck därr, Toni!
Als ich letztens von der Kalkarer Straße durch den Kreisverkehr zum Stadthallen-Parkplatz fuhr, entdeckte ich ein Werbeschild an einer Hauswand, auf dem stand:
“Shisha und Cocktailbar”
Habe ich da etwas nicht richtig verstanden, Toni?
Die Shisha – bei uns auch Wasserpfeife genannt – wird aus meiner Kenntnis in der Hauptsache in arabischen Ländern geraucht und dort herrscht eine Religion vor, die den Genuß von Alkohol gänzlich verbietet.
Andererseits gehört der Cocktail wohl zu den beliebtesten Getränken in Amerika.
Aahhh – jetzt verstehe ich! Völkerzusammenführung!
Än Wooterpiep schmooke met Appeltabak än ennen Kokkteel met vööl Greij drin – läcker!
(Übersetzung: Eine Gewässerpfeife schmauchen mit Boskoptabak und ein gemischtes alkoholisches Getränk mit viel Zeugs drin – echt lecker!)
Die einen rauchen Shisha, die anderen trinken Cocktail, und so entsteht eine Multi-Kulti-Atmosphäre in kleinem Kreis.
Das sollte weltweite Nachahmung finden. Die Idee zumindest ist zwar skurril, hat aber auch etwas Futuristisches. Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg. Allein der Mut sollte belohnt werden.
Solltest Du noch nie eine Shisha geraucht haben, Toni, dann solltest Du das auf jeden Fall einmal ausprobieren.
Wann kann man schon mal einen Apfel oder anderes Obst als süßen Rauch auf einem gemütlichen Rundkissen genüsslich aus einem blubbernden Gefäß saugen? Das hat was enorm Uriges.
Als großer Liebhaber von Meeresfrüchten warte ich noch auf den Tag, wann man denn mal einen Fisch oder eine Garnele rauchen kann. (hihi)
Aber auch im Bereich Cocktail gibt es ja die interessantesten und explosivsten Mischungen, die einem entweder genüsslich die Kehle runterlaufen oder den Kopf fast zermartern.
Zum Beispiel “Bloody Mary” – die blutige Maria. “Snowball” – der Schneeball, der nun so gar nichts mit dem Winterweiß zu tun hat. Oder der Cabana Julep – berühmt geworden durch Gerd Fröbe als Goldfinger im gleichnamigen Bond-Film.
Es gibt auch Cocktails, die nach Fernsehserien benannt wurden, wie Daktari oder Dallas.
Ein unglaublich erfrischender und leckerer Cocktail ist zum Beispiel der Harvey Wallbanger. Den solltest Du mal probieren Toni!
Das erinnert an südliche oder tropische Gefilde und lässt Urlaubsstimmung aufkommen.
Jetzt ist es ja nicht mehr so dringend, nach Tunesien oder Ägypten zu kommen, aber es gibt auch zahllose schöne Destinationen, die auch nicht unbedingt weit von zu Hause liegen müssen.
Meer in Gelb (© J.Reintjes)
Gerade Deutschland oder auch Teile Europas bieten fantastische Möglichkeiten, um zu verreisen und sich mal etwas anderes anzuschauen.
An dieser Stelle möchte ich jetzt mal etwas für einen alten Kumpel aus “besseren” Zeiten in den Achzigern tun, mit dem ich seinerzeit einen Schweinespaß im Klever Karneval gehabt habe.
Dat wasse noch Titte, ass weij met de Kapp op beij dä Kwaakers of dä Funkas in dä Sool rinn marschierde än met än Ferkesfreud dä Ärms schmeete än dä Fraulüw affkösse deeijen. Off deeijen die dat met ons?
Übersetzung: (Das waren noch Zeiten, als wir mit der spitze Hut auf bei die Quakers oder bei die Funkers in der Saal einfielen und mit eine Schweinefreude die Arme schmeißen taten und die Frauensleute abknutschen taten. Oder taten die das mit uns?)
Nun, Toni, wir sind alle ein wenig älter und mehr geworden. Nichts desto trotz sind wir immer noch mächtig präsent. (Hihi)
Vor allem, wenn es um Vereinsreisen, Firmenreisen, Städtereisen, Studienreisen, Rundum-Reiseservice und die Organisation mit allem Drum und Dran geht, dann bist Du hier aber sowas von goldrichtig:
Wichtig ist es in diesem Zusammenhang Vereinen, Firmen oder Verbänden die Planungen, Vorbereitungen und organisatorischen Arbeiten zur Planung einer gemeinsamen Reise abzunehmen.
Ebenfalls aber natürlich auch, um die damit verbundenen Pflichten in den Bereichen Aufsicht, Sicherheit und Verantwortung zu gewährleisten.
Wende Dich vertrauensvoll an Theo, der weiß dat.
Daher hier noch einer zum Thema:
Ein Ehepaar befindet sich auf einer Kreuzfahrt. Die Frau würde gerne einmal nackt sonnenbaden. Dies ist aber leider nicht ganz so einfach auf einem Schiff, ohne gesehen zu werden. Also schleicht sie zusammen mit ihrem Mann während des Mittagessens aufs Oberdeck. Während sie sich nackt auf den Bauch legt, um zu sonnen, achtet der Mann penibel darauf, dass niemand sie stört.
Plötzlich kommt ein Steward zu ihnen hoch und ruft ganz aufgeregt:
“Ihre Frau kann hier nicht nackt sonnenbaden!”
“Wieso denn nicht, es sieht sie ja niemand” entgegnet ihm der Ehemann.
Der Steward wieder:
“Ihre Frau kann hier nicht sonnenbaden!”
Der Gatte: “Sie liegt ja auf dem Bauch, und von hinten sehen wir doch sowieso alle gleich aus”.
Der Steward: “Ihre Frau kann hier nicht sonnenbaden”.
“Himmel nochmal, warum denn nicht?”
“Weil sie auf dem Glasdach des Speisesaals liegt !!!!”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.

![IMG_1994[1] IMG_1994[1]](http://einkaufen-kleve.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_19941.jpg)


Frühlingsaufmarsch ( © J.Reintjes)