Einkaufen in Kleve – Branchennews Garten

Läck de Söck därr, Toni!

Letztens hatte ich für einige Tage in München zu tun.

Wenn der Marienplatz und der Viktualienmarkt nicht da gewesen wären, dann hätte ich den Eindruck gewonnen, auf einem anderen Planeten zu sein.

Ob an den öffentlichen Plätzen, in Restaurants, Cafes oder auch in der U-Bahn oder S-Bahn – nur Menschen mit Knöpfen im Ohr, an denen Kabel zu irgendwelchen Geräten führen, Leute die pausenlos in ihr Handy oder einfach in einen Ohrklipp quatschen und ihre Umgebung überhaupt nicht mehr wahrnehmen.

Mütter mit Kindern auf Bänken im englischen Garten. Die Kinder kämpfen sinnverloren mit Ausserirdischen auf der Playstation, die Mütter telefonieren ohne Unterlass mit Freundinnen, die gerade mal zwei Bänke weiter sitzen.

Et es nätt egoal, off geij ännen Ei-Pott, änn Ei-Föhn off ännen Ei-Pätt hätt. Die Denger klauwen ow än hoop Titt än hoas mehr as dä Hälft van ow Läwe.

Übersetzung: (Es ist ganz egal, ob Du einen IPod, ein IPhone oder einen IPad besitzt. Die Dinger stehlen Dir einen Haufen von Deine Zeit, wahrscheinlich fast mehr als die Hälfte Deines Lebens.)

Macht das Sinn, Toni?

Sollte sicher jeder für sich selbst entscheiden. Aber was ich in München gesehen habe, ist aus meiner Sicht nicht mehr normal. Was haben wir bloß gemacht, als es Apple noch nicht gab?

Ach ja – wir sind auch mal in der frischen Luft spazieren gegangen und haben die pure Natur genossen oder haben uns wirklich mit Freunden getroffen und sie nicht nur im Ohr gehabt oder auf dem Bildschirm über Skype gesehen.

Sicherlich ist es schön, mal Weltmeister im Golf oder im Fußball zu werden. Aber wenn man das über ein Spielgerät mittlerweile mehrmals am Tag erreichen kann, verliert der wirkliche echte Titel für viele an Wert und keiner kann sich vorstellen, welche Begabung und welcher Trainingseifer – von der Disziplin gar nicht zu reden – erforderlich sind, um so ein Ziel auch nur annähernd zu erreichen.

Irgendwann wird es Plätze geben, die als I-Geräte-frei deklariert werden oder die Bundesregierung führt mal einen Handy-freien Tag ein. (hihi)

bunte blumen

Buntes Allerlei (© J.Reintjes)

Was soll ich sagen, Toni?

Wir sind nicht mehr allzu weit von dem Zeitpunkt entfernt, wo man uns bei der Geburt einen GPS-Sender mit eingebautem Handy, Spielkonsole und 3-D-Beamer über die Augen installiert. Facebook kennt einen dann eh schon vor der Geburt und Google hat Dich schneller gefunden, als der Arzt Dich bei der Entbindung.

Bevor es aber soweit ist, sollten wir uns noch ein wenig auf andere Dinge konzentrieren. Wie wäre es zum Beispiel mit Blumen, Pflanzen, Sträuchern und Bäumen, Toni?

Alles darüber kannst Du Dir aktuell immer anschauen bei:

BRANCHENNEWS-GARTEN.DE

Dort findest Du täglich die neusten Informationen, die sich um alles drehen, was mit dem Garten zu tun hat – auch aus Sicht der interessierten Profis.

Und wenn Du dann einmal selbst aktiv werden möchtest, um Deinem Garten etwas Besonderes zu geben, dann besuchst Du den:

FACHMARKT-GARTEN.DE

Hier präsentieren sich kompetente Firmen aus allen Bereichen der “grünen Branche”.

Komm, Toni – hier noch einen zum Thema:

Apropos:

Neugierig sieht Mäxchen dem Gärtner Grünich bei der Arbeit zu. “Wohin fahren Sie denn den vielen Mist?” fragt er schließlich. “Den”, meint der Gärtner, “gebe ich auf die Erdbeeren.” Mäxchen gehen die Augen über. “Das kann nicht wahr sein! Wir geben immer Sahne darauf.”

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.

(Auch für diese Seiten ist die Suchmaschinenoptimierung von Niederrhein-Media)

Einkaufen in Kleve – Exklusive Möbel

Läck de Söck därr, Toni!

Der aktuell laufende Sommer ist auch nicht mehr dass, was wir bekanntermaßen als sonnige Jahreszeit irgendwie in Erinnerung haben. Wenn es so weiter geht, dann wachsen uns noch Schwimmhäute zwischen den Zehen.

Ich meine, Duschen einmal täglich ist ja normal, aber auch draußen?

Natte Füüt än ömmer den Schärm över dä Kopp – dat es toch gennen Soomer. Doar mott et dortech Grood sinn än dä Sonn op den Däätz brutzele näss frugger.

Übersetzung: (Nasse Füße und immer der Schirm über der Kopf – das ist doch keinen Sommer. Da muss es dreißig Grad sein und einen die Sonne auf der Schädel braten.)

Da füllt sich sogar jede Markise derart mit Wasser, das man an eine Zitadelle erinnert wird und der Gedanke reift, den Garten komplett zu überdachen, damit man zumindest den Eindruck erwecken kann, dass man sich an der frischen Luft aufhält, um sie mal zu schnappen.

Das Wetter der Extreme. Temperaturstürze von plus oder Minus 10 Grad und mehr sind schon längst keine Seltenheit mehr. Mittlerweile schmiere ich Püppi nach dem Duschen mit “After Sun” ein, damit man wenigstens geruchsmäßig an den Sommer erinnert wird.

Trotzdem habe ich im Laufe meines Lebens den Eindruck gewonnen, dass man aus Allem immer das Gute herausholen soll. In jedem Seminar wird erklärt, dass das Glas immer halb voll ist und nicht halb leer, das man immer Positiv denken soll und am Ende des Tunnels auch wieder Licht erscheint.

Klar – wenn man denn dran glaubt. (hihi)

Was soll ich sagen, Toni?

Versuchen wir mal, das Positive aus diesem Scheißwetter rauszuholen:

1. Man schläft besser, da es im Schlafzimmer nicht so heiß ist.

2. Man braucht die Schuhe nicht zu putzen, sondern nur kurz spazieren gehen.

3. Man muss nicht in den Biergarten, um dort das kalte Bier zu trinken.

4. Man braucht sich nicht auf die Liege im Garten zu legen um braun zu werden.

5. Man hat eine Ausrede, im Ausland Urlaub zu machen, wo die Sonne scheint.

6. Man erspart sich dünne und enge Kleidung, die jedes Gramm Zuwachs an den Tag bringen.

7. Man kann in Ruhe Formel 1 und Fussball auf der Kautsch kucken. (oops)

forstgarten

Forstgartenfrühling (© J.Reintjes)

Es gibt bestimmt noch so viele positive Seiten von verregneten und kalten Sommer-Sonntagen Toni, aber ich lasse es jetzt.

Kommen wir nochmal zurück auf die Kautsch.

Jaaa – ich weiß – COUCH!

Aber wir befinden uns am Niederrhein und da schreibt man so, wie man es spricht.

Beispiel:

Der Niederrheiner schreibt nicht: “Trottoir” sondern Trottowar, nicht “Parapluie” sondern Paraplü und nicht “Chaiselongue” sondern Schäselong.

Wer nicht mehr weiß, was ein Schäselong ist – es ist eine Kautsch, aber eine feudalere. (hihi)

Um so ein edles Teil zu besichtigen oder zu erwerben, solltest Du einmal hierhin gehen:

COENENSTYLE

Da findest Du neben den klassischen Schäselongs auch exklusive Möbel aus England und Frankreich, vorwiegend Chesterfield Rochester, Barockmöbel, Leder Garnituren, Markenuhren, antike Möbel und edles Interieur.

Wenn Du davon begeister bist, Toni, kannst Du auch ohne Umschweife direkt zuschlagen, denn Coenenstyle betreibt auch einen entsprechenden Ebayshop.

Den findest Du dann hierüber:

COENENSTYLE EBAYSHOP

Für eine Beratung meldest Du Dich aber sinnvoller Weise direkt bei Familie Coenen in Bedburg-Hau am Niederrhein.

Wie immer, Toni, hier noch einer zum Thema:

Ein Ehemann kommt unerwartet nach Hause, stürmt die Treppe hoch, reißt die Schlafzimmertür auf und schreit seine Frau an: “Raus aus dem Bett und weg, das Haus brennt!!”

Darauf ertönt eine Stimme aus dem Kleiderschrank: “Rettet die Möbel! Rettet die Möbel!”

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.

Lokale Suchmaschinenoptimierung bei Niederrhein-Media

Einkaufen in Kleve – Zimmervermietung Kleve

Läck de Söck därr, Toni!

Ich muss Dir unbedingt von meinem letzten Urlaub in Spanien erzählen.

Diesmal hatte es Püppi und mich nach Andalusien verschlagen, von wegen dat leckere Essen und Vina Sol.

Wetter war gut, Hotel war Spitzenklasse und auch sonst… viel unfreiwilliger Humor, der einen schmunzeln lässt.

Wie immer konnte man die Hotelgäste sehr schnell und locker taxieren und qualifizieren, denn die Engländer haben es immer noch voll drauf, wie menschliche rote Krebse ungeschützt in der Sonne zu schmoren. Die kalkulieren sicher eine Woche ihres Urlaubs generell ein, um den Sonnenbrand zu verarbeiten und sich die überschüssige Haut vom Körper zu pellen.

Doar träijt geij glatt on än Kreuzung op dä Brems, wenn sönnen Menz doar stett. Denn likkt näss än rooije Ampel.

Übersetzung: (Da trittste tatsächlich an die Kreuzung auf die Bremse, wenn so ein Mensch da stehen tut. Der kannste glatt mit eine rote Ampel verwechselen.)

Beim Frühstück wird es in Andalusien – aber eigentlich in ganz Spanien – immer sehr augenfällig, dass die Brote und Brötchen viel zu früh aus dem Backofen geholt wurden. Die sehen aus, als wenn sie gebleicht wurden. Fast so, wie die hübschen jungen Engländerinnen bei der Ankunft. Die haben eine Alabasterhaut, da wird man schneeblind von.

Auch lustig und sehenswert, die bunten Gesichter, die künstlerisch begabte Kellner aus Obst und Gemüse zusammen legen.

Spannend wird es immer am Pool, wo Püppi und ich uns gewohnt niederlassen, um ein gutes Buch zu lesen (Konsalik und Harry Potter – hihi). Da kommt man dann meistens aber nicht zum lesen, weil es zuviel Abenteuerliches rund ums Blau zu erleben gibt.

Ein typisch niederrheinisches Sprichwort sagt:

Doar köij dat ärme Dier kriege

Übersetzung: (Da kannsse dat arme Tier kriegen)

Bei manchen umher schleichenden Gestalten könnte man den Gedanken hegen, dass die das arme Tier nicht kriegen, sondern es höchstpersönlich verkörpern.

Hinter uns unterhielten sich mal drei schon etwas in die Jahre gekommene Damen über Kosmetik – speziell Cremes. Worauf eine diesbezüglich bekannt gab: “Bei mir zieht einfach nichts davon ein!”

Beim Anblick der Frau konnte ich nicht umhin zu denken: “Wenn Du so weiter machst, zieht bei Dir nie jemand ein.”

Boah, Toni – kennst Du auch den allmorgentlichen Kampf im Urlaub mit der Bildzeitung? Sobald man die nächste Seite aufschlagen will, kommt garantiert ein Windchen, um genau dies zu verhindern. Dann geht dieses ewige Geknitter, Gezupfe und Gefluche los. Die Verleger sollten eine spezielle “Urlaubsausgabe” ihrer Zeitung herausbringen, die etwas kleiner und handlicher daher kommt.

Interessant ist auch immer die Beobachtung diverser Kinder-Eriehungsmethoden.

Es gibt Eltern, die lassen ungerührt die Blagen auf den Rest der am Pool Liegenden los – egal wie laut und feucht das wird. Es stört sie nicht. Und wenn sich mal jemand beschwert, kommt der lapidare Satz: “Es sind doch nur Kinder!”

Die kleinen Kreischer nenne ich mittlerweile “Quietsch-Terroristen”, weil ein ruhiges Buchlesen unmöglich ist bei diesen enervierenden Geräuschen. Nichts gegen Kinder, Toni. Ich stehe drauf. Aber in ihrem eigenen Refugium.

sommerblumen

Sommerbunt (© J.Reintjes)

Dann erlebten wir Kindererziehung der besonderen Art: Die mit Befehlen und Stoppuhr.

“Jetzt ist Wasserzeit” pflegte die junge Mutter den beiden Söhnen mitzuteilen, wenn es denen erlaubt war, zum Plantschen zu schreiten. Genauso war es dann aber ca. 10 Minuten später, wenn sie sich lautstark vernehmen ließ: “Antreten zum Eincremen!”

Wenn die Kinderchen nicht spontan auf diese Zurufe reagierten, begann der Countdown von 10 runter auf 1 und dann war Feierabend mit Lustig.

Dann schritt nämlich Pappa General zur Tat und brachte die beiden kleinen bedauerlichen Geschöpfe spontan aufs Zimmer, wo sie dann 2 Stunden zu schmoren hatten, bevor man sie wieder an die frische Luft entließ.

Nun, Toni – es war mal wieder ein toller Urlaub und wir haben uns prächtig erholt.

Da wir ja hier am Niederrhein wohnen, ist uns logischer Weise noch nie der Gedanke gekommen, uns ein Ferienzimmer zu suchen. Aber es gibt die tatsächlich in Kleve. Neben den üblichen Hotels und Pensionen gibt es auch eine Zimmervermietung, wo zum Beispiel auch auswärtige Firmen ihre Monteure temporär unterbringen können:

Privatzimmer  “CELLINA”

URLcellina

Zum Schluss, wie gewohnt noch ein Witzchen zum Thema:

“In jedem Jahr ist der Strand hier überlaufender!”

“In der Tat schrecklich. Dieses Mal mussten wir uns sogar mit einer Reihensandburg zufrieden geben!”

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.