Läck de Söck därr, Toni!
Boah, heute morgen hatte ich einen gewaltigen Hickepick.
Kennst Du das auch, wenn man gerade gemütlich am Frühstückstisch sitzt, den dampfend duftenden Kaffee vor sich, Brötchen mit lecker wat drauf im Anschlag und dann knallt es aus Deinem Körper, weil Du unvermittelt die Luft in einem kurzen, knappen Stoß so aufsaugen mußt, daß Dein Gegenüber meint, Du hast Dich bei Ihrem/Seinem Anblick derart erschreckt, daß Dir die Brocken im Hals stecken bleiben?
“Doar heij denn Papp ewell op.” ( Übersetzung: ” Da hast Du aber schnell gefrühstückt.” )
Doppelt schlimm entwickelt sich die Situation, wenn Du unmittelbar nach dem Hick auch noch böksen mußt.
“Doar goij ewell godome ont kneste – doar sit geij ennen ganz ärme Schloof.”
( Übersetzung: ” Da gehste mich aber gewaltig ant knistern – da biste mich einen ganz ärmlichen Schlauf.” )
Wow, Toni – eine neue Wortschöpfung: “Schlauf” – rechtzeitig zur Olympiade. ( hihi )
Naja, auf jeden Fall hatte ich ganz schön zu kämpfen mit meinem Hickepick, der mich erst nach gut einer Stunde verließ und den irritierenden Blick gleich mitnahm.
Eigentlich wollte ich Dir heute von etwas ganz Anderem erzählen – nämlich von der schönsten Jahreszeit, wo es das Laub gibt, welches niemals wächst und immer kürzer wird:
Urlaub! Toni
Apropos: “Urlaub”:
Als Altbundeskanzler Helmut Kohl vor etlichen Jahren mit seiner Frau Hannelore in England urlaubte, fand er großen Gefallen am englischen Applepie zum Frühstück. Jeden Morgen ging er in die Bäckerei und bestellte mit den Worten: ” I want applepie.” sein Lieblingsessen. Nach einer Woche bat ihn Hannelore, einmal Brot zu kaufen, anstatt Applepie. Was muß ich denn sagen, wenn ich das bestelle? wollte er wissen. Hannelore klärte ihn auf: “I want bread “. “OK”. In der Bäckerei angekommen, bestellte Helmut: “I want bread.” – Die Verkäuferin erwiderte: ” Black or white?” – Darauf nach kurzem Überlegen Helmut: ” I want applepie.”
In den Niederrheinischen Blättern habe ich gelesen, daß die Region hier als Urlaubsziel gänzlich unbekannt ist.
Selbst Radfahrer, Wanderer, Jogger, Walker oder Paddler, die hier doch bestens auf Ihre Kosten kommen würden, nehmen kaum Notiz von uns.
Dabei haben wir doch nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell so Einiges zu bieten. Hier haben wohl die zuständigen Behörden und Verantwortlichen einiges nachzuholen, wollen wir doch auch vom Tourismus profitieren.

Schöne Aussicht (© J.Reintjes)
Was soll ich sagen, Toni?
Vielleicht sollte man mal Shopping-Touren für die Geschäfte in Kleve anbieten oder generell für das Besichtigen und Einkaufen in Kleve?
Jetzt kämen Püppi und ich natürlich nie auf die Idee, hier Urlaub zu machen – wir wohnen schließlich direkt vor Ort.
Aber wenn wir mal ein paar Tage oder manchmal auch mal zwei Wochen unterwegs gewesen sind, dann freuen wir uns schon, den Schwanenturm wiederzusehen.
“Dann sin weij blij wär t’hüss te sinn.” (Übersetzung: “Home sweet home.” )
Wir sind schon ziemlich rumgekommen in der Welt und haben bereits im Laufe der Jahre so Einiges gesehen. Von unserer Reise nach Dubai habe ich bereits geschrieben und momentan schreibe ich über unsere Kreuzfahrt mit der Aida.
Wenn Du mal richtig lachen willst und Dich Reiseberichte von jemanden interessieren, der wirklich dort gewesen ist, mit tollen Fotos und so, ohne retuschierte und frisierte Bilder oder Meinungen, dann wünsche ich Dir viel Spaß hier:
Ist viel zu lesen, aber auch viel zu lachen und zu schmunzeln, das verspreche ich Dir.
Sollten Dir die Geschichten über Kleve gefallen und Du möchtest auch mal eine Story von Dir oder Deiner Firma lesen, dann laß es mich wissen oder melde Deine Firma einfach in unserem Portal an. Kannst Du ganz einfach hier machen:
Muß ja auch mal ein wenig Eigenwerbung machen. ( Hihi )
Zum Schluß hier noch einer aus Kleve:
Ein Vogelzüchter aus Kellen hatte eine wundervolle Voliere mit zahlreichen seltenen Piepmatzen. Er ließ niemanden an seine Lieblinge ran, nicht mal seine Frau. Doch eines Tages kam er ins Krankenhaus und mußte seiner Gattin die Pflege überlassen. Als er nach drei Wochen wieder zurückkam, waren alle Tiere verendet, bis auf den stabilsten Vogel, den er “Kawänzmann” getauft hatte. Schweren Herzens wollte er sich letztlich auch von diesem Flattermann trennen und gab eine Anzeige in den Klever Nachrichten auf:
” Weil meine Frau nichts von Vögeln versteht, verkaufe ich meinen Kawänzmann.”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.