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Einkaufen in Kleve – Internet Werbung

Läck de Söck därr, Toni!

Jedesmal wieder ein Erlebnis der besonderen Art -

das Einkaufen in Kleve und die Kunden und Verkäufer in den Geschäften in Kleve am beschaulichen Niederrhein.

Heute hatte mich Püppi wieder mal überredet, sie beim Einkaufen zu begleiten. Du weißt ja, Toni – Frauen brauchen immer jemanden, der sie bewundert, wenn sie sich neu einkleiden. Alleine macht es nur halb soviel Spaß, genau wie der Toilettengang in Gaststätten oder Diskotheken. Sobald zwei Frauen zusammensitzen geht man grundsätzlich gemeinsam zum Klo.

Warum? Das erschließt sich uns Männern ebenso wenig, wie der Inhalt ihrer Damenhandtaschen. Man müßte mal eine klauen, um das zu analysieren. Neee!!! Lieber nicht – ich werde Püppi irgendwann mal fragen.

Du weißt ja, Toni – Frauen können jedes Geheimnis bewahren, wenn sie nicht wissen, das es eines ist…

In einem großen Warenhaus auf der Große Straße reihten wir uns geduldig in die Schlange an der Kasse ein, als die beiden Damen vor uns bezahlen sollten.

“Erna, hasse deine Playback-Karte bei dich bei?” wollte die eine wissen.

“Da krisse nochmal 3 Prozent mit die 30% von deine Personalkarte!”

Ernas Gesichtszüge entgleisten und die rosige Farbe entwickelte sich unmittelbar ins Puterrot, wußte sie doch um die Tatsache, daß sie selbst überhaupt nicht zum Personal gehörte.

Die Dame an der Kasse ging geflissentlich über diesen Vorfall hinweg – kannte sie wohl in ähnlicher Form bereits.

Das brachte mich aber auf den Gedanken, mal meine Brieftasche zu durchforsten, um nach gefühlten vier Jahren einmal wieder zu kontrollieren, welche Karten sich dort mittlerweile alle tummelten.

Als erstes war da natürlich die Kreditkarte, die man zum Tanken brauchte oder an Püppi weitergibt, wenn es um etwas größere Ausgaben geht, als fünf Pfund Kartoffeln.

Noch heute ergreift mich ein Schauer, wenn ich mit dieser Karte bezahle, weil mir jedesmal der Angstschweiß auf der Stirn steht, wenn das nicht funktioniert. Kann ja mal vorkommen.

Dann ertönt sofort der herablassende und vorwurfsvolle ( manchmal auch mitleidige ) Satz der Kassiererin – natürlich in gewisser Lautstärke, damit auch keiner der Umstehenden etwas verpaßt oder gar abgelenkt sein könnte:

“Die Karte geht nicht! Haben Sie noch eine Andere oder können Sie auch in bar bezahlen?”

Nachdem Sie dann triumphierend in die Runde geschaut hat, zahle ich natürlich schnellstens bar und nehme mir vor, diesen Laden nie mehr zu betreten. Zumindest die nächsten drei Tage nicht mehr.

“Doar heij met ow natte Kwante owen Fottfenger op dat Deng gedouwt än dann make die en Hoop Fitütte vör den ganze Quatts.”

Übersetzung: ( “Da hasse mit deine feuchten Kwanten deinen Fottfinger auf den Magnetstreifen gedrückt und dann machen die mich einen Haufen von Fitütten für der ganze Quatsch.” )

Was soll ich sagen, Toni?

In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders. ( hihi )

Wer jetzt zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen.

Cupido (© J.Reintjes)

Die nächste Karte, die ich entdeckte, war die Krankenversicherungskarte – da schreibe ich mal ein andermal drüber ( MeinGott, ist die Klever Sprache schön).

Dann meine Mitgliedskarte vom Golfclub.

Jaaa, Toni – ich spiele Golf – und sogar gerne.

Da steht dann auch mein Handicap drauf.

Um die Frage gleich zu beantworten – Jaaa, das heißt so und neiiiin, ich habe keine Verletzung oder sowas.

Es hat auch nichts mit Handy-Cap zu tun – also einem Hütchen für schnurlose Telefone.

Übrigens – ist das nicht eine geniale Geschäftsidee? Gibt’s wohl schon. Naja.

Weiter geht’s im Kartenspiel.

Da finde ich dann noch jede Menge Kundenkarten von Kaufhäusern, Buchclubs, Vereinen und und und….

Die bereits erwähnte P(l)ayback-Karte besitze ich natürlich auch. Man spart wo man kann. Auch wenn man damit nicht reich werden kann.

Allerdings ist ein reicher Mann auch nur ein armer Mann mit viel Geld ( welch eine tiefsinnige Weisheit).

Schön wäre es, wenn man eine einzige Karte mit sich tragen könnte, wo alle Daten und wichtigen Informationen erfasst wären, die auch als Ausweis dienen würde, die man zum Bezahlen nutzen könnte und die einem Eintritt zu Veranstaltungen oder Theaterbesuchen erlaubte. Habe ich was vergessen?

Also eine sogenannte “Ultrakarte” ( wie beim All-inclusive in der Türkei ), die für wirklich Alles nützlich wäre.

Die einem auch bei der Partnersuche behilflich sein könnte unter der Maxime:

“Hey, Baby, wie wär’s mit uns zwei – ich hab die Ultrakarte.”

Boah, ich sach Dich, Toni – eines Tages denkst Du an mich zurück.

Was jetzt in Kleve inne Planung ist, wäre ein Schritt in diese Richtung.

Man entwickelt ja mittlerweile das Klever City Netzwerk.

Da geht es um Bündelung von Synergien der Unternehmer vor Ort in einer Gemeinschaft, die miteinander voneinander profitieren soll.

“Die leggen den ganze Kroom biejeen, än kieke dann, wat doarbeij rüttkömmt.”

( Übersetzung: “Die tuen sich zusammen und kucken dann, wat da so bei herauskommen tut.” )

Tja, Toni, was soll ich sagen?

Bei zwei Firmen in Kleve wurde zumindest schon mal ein großer Schritt in diese Richtung vollzogen, um zumindest allen Unternehmern vor Ort, aber auch weiterführend in der Region im Bereich Information, Firmenpräsenz im Internet, Kultur und Werbemöglichkeiten in allen Medien einen gemeinsamen Anbieter zu offerieren, der den Gesamtbereich komplett abdecken kann zu absolut übersichtlichen und moderaten Preisen.

Wenn Du dafür Interesse haben tust, dann guck ma hier oder melde Dich da:

Niederrhein-Firmen

Die werden allen Menschen der Region das Einkaufen in Kleve für die Unternehmen und Geschäfte in Kleve mal so richtig schmackhaft machen, denn bisher hatte man den Eindruck:

“Einmal kein Fortschritt – das wäre einer.”

Viele gaben ihr Bestes, aber genau darin bestand das Problem.

Nun, Toni – es ist etwas in Bewegung und man wird es bemerken. Auch Du!

Und keiner wird um die folgende und für Heute letzte Weisheit herumkommen:

Erfahrung ist eine nützliche Sache-

Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte….

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.



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