Läck de Söck därr, Toni!
Heute morgen meldete Püppi eine leichte Unpässlichkeit an und teilte mir mit, dass ich für den Einkauf der wichtigsten Dinge des täglichen Gebrauchs verantwortlich sei. Und nicht genug damit – sie hatte bereits einen Einkaufszettel verfasst, der mich regelrecht schockierte. In der Annahme, Brötchen, Kartoffeln, Illustrierten oder Nudeln zu besorgen, sprangen mich Worte von Artikeln an, die ein Mann nun nicht wirklich in seiner Ver- und Besorgungsphilosophie aufführt.
Slipeinlagen, Nagellackentferner, Lippenstift oder Strumpfhosen, um nur Einige zu nennen.
Und dann, Toni – Kajal!
Was???
Wat es dat dann vönne Kleutekroom? Doar hatt seij sich bestemmt verschreeve. Äwell wat sölle weij met en Kajak?
Übersetzung: (Was ist das denn für einen Rummelskram? Da hat sie sich bestimmt verschrieben. Aber was sollen wir mit ein kanadisches Bötchen?)
Was? Für die Augen? Wat et nich alles gibt!
Jetzt stiefel mal mit dieser Liste in den Drogeriemarkt und werfe diese Sachen in den Einkaufswagen. Jesses Maria. Bloß schnell raus hier. Solch eine Blamage. Was sollen die Leute denken? Wir haben doch noch keinen Karneval. Ich sehe die ersten Augenbrauen der an mir vorbei stolzierenden Damen sich fragend nach oben bewegen. Es sind nur Frauen in dem Laden. Wieso eigentlich? Scheiße! Hoffentlich keine, die mich kennt. Mein Gesicht fühlt sich heiß an. Sicher ist es puterrot. Schnell zur Kasse. Alle Utensilien liegen auf dem Laufband. Warum erinnert mich das im Moment an Rudi Carrells “Am laufenden Band”?
Plötzlich hebt die Kassiererin ein Päckchen triumphierend in die Luft und ruft – nein schreit – ordentlich laut in den Laden hinein: “Karla, kucksse ma eben wat die Enthaarungscreme kostet!” Genau wie im Fernsehen, nur das ich viel lieber Kondome eingekauft hätte. Köpfe fliegen, Blicke strafen mich ab. Igitt, ein Mann der Enthaarungscreme kauft. Hat der keinen Rasierer?
Ich machte das, was man mir beibrachte, wenn ich Lampenfieber bekam bei Vorträgen, etc. Ich stellte mir alle Personen einfach nackt vor.
Was soll ich sagen, Toni?
Es waren einige Damen darunter, die sahen nackt wirklich nicht so erquicklich aus, und ich konnte mir ein winziges Lächeln nicht verkneifen. Das habt ihr nun davon! Siegesgewiss hob ich meinen Arm in die Höhe und verwies stolz auf meinen Ehering. Habt ihr hochnäsigen Zicken eigentlich wirklich geglaubt, dieses Arsenal an Weiblichkeit wäre für mich? Ich kaufe ein für meine Frau. Jawohl! Und ich habe absolut kein Problem damit!
Nächstes Mal muss ich Püppi erklären, dass sie immer und grundsätzlich einen Kajalstift in Reserve haben muss!
Stell Dir mal vor, dann braucht sie dringend einen BH und Netzstrümpfe. Nicht auszudenken!
Womit wir auch schon beim Netz wären.

Ohne Netz läuft heute nichts mehr. Und damit meine ich nicht das Tor-, Fischer- oder Haarnetz – nein das Internetz, zu deutsch: Internet.
Wie wir uns bereits daran gewöhnt haben, kannst Du leicht der Tatsache entnehmen, dass Du dies hier gerade am lesen dran bist. (hihi)
Was soll ich sagen, Toni?
Das Internet hat die Welt auf den Kopf gestellt, und auch mich hat es in eine komplett andere berufliche Umlaufbahn katapultiert, als das so ursprünglich von mir und meinen Eltern angedacht war.
Erstaunlich ist wohl die Tatsache, das bereits 75% aller Deutschen sich täglich im Internet tummeln. Der Eine nur, um schnell etwas zu finden, der Andere, um sich in wilden Spielen mit Gegnern rund um den Globus den Schlaf zu rauben.
Ganz nach dem Motto: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. (grins)
Was aber macht der Benutzer – zu deutsch: User – wenn die “Teufelskiste” mal streikt? Tja, wenn in unserem Körper etwas nicht stimmt, gehen wir zum Onkel Doktor. Was aber machen, wenn der Computer Dir den Hinweis gibt: Error, mein Freund! Was soviel heißt, wie: “Jetz kuckste abba ganz schön dumm ausse Wäsche, wa!”
Ab und zu fragt man mich auch, allerdings kann ich in 99% der Fälle nicht weiter helfen, Aber dafür gibt es ja die Spezialisten. Und das nicht nur, wenn das Ding den Geist aufzugeben droht, sondern natürlich auch, um Dir die ganze Sache vernünftig und gebrauchsfertig einzurichten und anzuschließen.
Ich empfehle in solchen Fällen natürlich nur einen wirklich kompetenten Spezialisten vor Ort. Und das ist dieser hier:
Tja, Toni, die Jungs und Mädchen von diesem Systemhaus in Kleve beherrschen wirklich alles, was mit Netzwerke, Computer und auch Systemlösungen zu tun hat. Solltest Du im Besitz von Apple-Geräten sein, wie Mac, IPhone oder IPod, dann bekommst Du hier kompetente Hilfe.
Hier noch eine Erkenntnis zum Thema:
Wußtest Du, Toni, dass das Wort “WINDOWS” aus einem alten Indianerdialekt stammt und folgendes bedeutet: “Weisser Mann starrt durch Glasscheibe auf Sanduhr.”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.
