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Einkaufen in Kleve – Gesundheit – Praxis

Läck de Söck därr, Toni!

Letztens hatten wir einige junge Leute bei uns zu Gast. Als wir über die Berufswünsche diskutierten, erwähnte einer von Ihnen sein Interessengebiet: Quantenphysik.

Hallo? Haben wir in Kleve nicht schon genug Schuhgeschäfte. Und seit wann gibt es für die Quanten einen eigenen Studiengang? Das schreit förmlich nach einem Satz in Klever Platt:

“Säch, nemmt ow Quante van denn Toffel. Die stenke näss verrotte Kääs.”

Übersetzung: (Sach, nimm mal Deine Treter von der Tisch. Die duften wie als alten Käse.)

Quantenphysik! Vielleicht schafft man es damit zu vermeiden, dass man sich in neuen Schuhen immer Blasen läuft. Wer weiß?

Früher lief man in Holzschuhen rum. Manche holländischen Freunde sollen das ja immer noch machen. Praktisch, weil man sich die Holzsandalen eigenhändig schnitzen konnte. Dumm, wenn man kein guter Schnitzer war. Dann bekam man die berühmt berüchtigten Druckstellen (Prothesenträger können ein Lied davon singen) und konnte vor Schmerzen nicht mehr laufen, egal wie dick die selbstgestrickten Socken waren.

Was soll ich sagen, Toni?

Wenn man sich heutzutage in den zahlreichen Schuhgeschäften in Kleve umschaut, dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Leisetreter in Hitech-Ausführung mit eingebauter Klimaanlage und Überschwemmungsschutz, sowie integriertem Navigationsgerät und Kilometerzähler. Knaller das.

Aber was macht man, wenn die Dinger an den Füßen drücken? Dann kauft man sich doch wieder ein paar Mokassins. Irgendwas Brauchbares, außer einer Feder im Hintern (oder war es im Haar?), muß doch von den Indianern gekommen sein.

Mit diesen Unbillen machte der bekannteste Schuhverkäufer der Weltgeschichte – Al Bundy – immer kurzen Prozess. Er zwängte die Damen in Fußbekleidung, die zwei Nummern zu klein war und behauptete steif und fest, dass es die neueste Mode sei.

Damit fängt man Frauen auch heute noch. Und das nicht nur bei Schuhen, sondern auch bei Textilien aller Art. Wie sonst lässt es sich erklären, dass etwas mehr gebaute Mädchen und Damen sich in die von Natur aus sehr sehr eng und klein gehaltenen T-Shirts von Ed Hardy zwängen, so das der darauf abgebildete Totenkopf aussieht wie der Wagen einer Zahnradbahn?

Apropos: Al Bundy:

Sein wohl berühmtester Satz:

“Gestern standen wir am Rande des Abgrundes. Heute sind wir einen Schritt weiter.”

Sommerspoy (© J.Reintjes)

Tja, Toni – es ist schon ein Phänomen, die Sache mit den Schuhen, und warum Frauen an kein Schuhgeschäft vorbei kommen. Das erschließt sich dem Manne nicht wirklich. Selbst, wenn die Holde gerade zwei paar neue Pumps in traumhaft glänzenden, edel wirkenden Designer-Tragetaschen zufrieden schlendernd der Umwelt präsentiert, bleibt sie doch jedesmal wieder interessiert am nächstmöglichen Schuhladen stehen und bewundert die Auslage.

Das verstehe, wer will. Selbst die Damen können es nur unzulänglich deuten oder erklären.

Hat möglicherweise etwas mit Quantenphysik zu tun. Womit wir wieder am Ausgangspunkt angelangt sind.

Fakt ist, dass ein Mann seine Füße nie in Highheels zwängen würde und Gefahr liefe, sich beim Gehen die Knochen zu brechen.

Falsches, fehlerhaftes oder auch minderwertiges Schuhwerk kann Ursache sein für Rückenschmerzen, Verspannungen und viele Beschwerden, die man nicht direkt damit in Zusammenhang bringt.

Um hier in Sachen Entspannung für Muskulatur, Wirbelsäule und Nervensystem, vor Allem bei Rückenschmerzen, Stress, Migräne, etc. aktiv zu werden, gibt es entsprechende Unternehmen am Niederrhein, wo man sich um diese Dinge fachlich orientiert kümmert:

So, Toni – laß Dir dort einen Termin geben oder natürlich auch für Deine Frau, denn Du weißt ja: Der nächste Schuhkauf steht immer vor der Tür. Warum also nicht einmal etwas für die Entspannung tun?

Hier zum Abschluss noch ein passender Spruch von Al Bundy zum Thema:

“Wenn Gott NICHT gewollt hätte, dass andere Leute meine Füße riechen, dann hätte er mir keine Schweißfüße gegeben.”

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.