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Einkaufen in Kleve – Gesundheit – Apotheke

Läck de Söck därr, Toni!

Haben Sie Dich auch schon genervt?

Ich meine die Mücken, Wespen, Fliegen und anderes stechende und lästige Ungeziefer, welches den Genuss der ersten Sonnen-Sommertage gehörig vergraulen kann.

Überall sieht man sie wieder – die um sich schlagenden, wedelnden und fluchenden Mitmenschen, die den falschen Weg wählen, um der ständig brummenden und summenden Plage Herr zu werden.

Jeder weiß doch, daß man sich ruhig verhalten soll, dann verschwinden die Viecher wieder – aber wer bringt schon eine solche Engelsgeduld auf?

Ich jedenfalls schlage zu und gehe damit das Risiko ein, gestochen zu werden.

Want geij een of twee van die Beester kapott geflatzt hätt, dann heij godoome stracks werr fiftien neije öm ow Nöös flattere.

Übersetzung: ( Wennsse einen oder zwei von die Biester kaputt geflatscht haben tust, dann hasse potzblitz nochmal sofort wieder fünfzehn neue von die um dein Riechorgan rumflatteren. )

Kennst Du das auch, Toni?

Du schlenderst gemütlich durch die Strassen von Kleve, um einzukaufen und möchtest Dir bei einem Bäcker Deiner Wahl ein leckeres Teilchen gönnen, dann Obacht mein Freund!

Du wirst bei der Verwirklichung dieses Wunsches sehr sehr vorsichtig, wenn sich dabei mal eine Wespe in deinen Mund verirrt. Dieses Abenteuer willst Du nicht wirklich erleben – glaube mir.

Das Gleiche kann Dir allerdings auch passieren, wenn Du irgendwo in einer Kneipe oder sogar in Deinem Garten etwas Kaltes schlürfen willst und hast nicht darauf geachtet, wer von den Krabblern die gleiche Idee gehabt hat.

Zur Sicherheit immer ein Deckelchen drauf. (Hihi)

Denn Du weißt ja, was Bienen zu Wespen sagen: “Alle Menschen sind bestechlich.”

Apropos: Wespen

Zwei Wespen treffen sich im Sternbusch-Freibad. Sagt die eine:” Interessierst Du Dich für Kunst?” – meint die Andere:” Klar, warum?” – Dann laß uns mal zu der Blondine dort drüben fliegen, dann zeige ich Dir ein paar alte Stiche.”

Fast wahnsinnig machen mich immer die überaus “geliebten” Stechmücken. Vor allem, wenn ich gerade eingeschlafen bin und wieder wach werde vom Jucken an Armen oder Beinen, wo sie zunächst mal ungestört zugeschlagen haben.

Irgendwann vernimmst Du dann dieses unsägliche Geräusch dieser Blutsauger und vorbei ist es mit der Nachtruhe.

Baumgewächs ( © J.Reintjes)

Als erstes wird mal Püppi geweckt, damit ich sie vor weiterem Schaden bewahren kann, denn ungestochen kommt auch sie nie davon.

Dann werden die Tür und das Fenster geschlossen und Licht angeschaltet. Nicht nur, um besser sehen zu können, sondern auch, weil es Insekten ja grundsätzlich zum Licht hinzieht.

Anfangs wird man das Tier selten gewahr, aber ein Routinier harrt geduldig aus mit einem Handtuch bewaffnet. Das hat sich als besser erwiesen, als die Fliegenklatsche, da die Angriffsfläche viel größer ist.

Du weißt ja, Toni – der erste Versuch muß sitzen, sonst suchst Du gleich wieder eine halbe Stunde länger.

Hat der Stecher sich mal zur Vorbereitung einer neuen Attacke auf die helle Zimmerwand niedergelassen, heißt es also volle Konzentration auf den einen, alles entscheidenden Schlag.

Und flatsch…- das Biest ist erledigt, hat sich aber als unschöner dunkler Fleck auf der Wand verewigt, bis mal wieder neu gestrichen wird.

Man begibt sich entspannt zur Ruhe, wohlwissend, daß man jetzt endlich wieder schlafen kann.

Kennst Du das auch, Toni?

Nach gefühlten zwei Minuten im Halbschlaf ertönt wieder dieses hässliche Geräusch und man ahnt, dass nicht die erledigte Mücke ein Comeback starten kann, sondern dass ein weiterer Plagegeist sich im Zimmer befindet.

Nach unzähligen durchkämpften Nächten hat Püppi mir nun endlich vernünftige Fliegengitter genehmigt. Tatsächlich ist seitdem Ruhe und man kann auch bei schwülem Wetter bei offenem Fenster schlafen.

Soweit, so gut-

Aber draußen, im Garten, geht das Gehaue und Gesteche weiter.

Nun haben wir uns für diesen Fall eine Wespenfalle zugelegt.

Du weißt, Toni – dieses Glas, wo die Insekten mit süßem Saft angelockt werden, von unten in das Gefäß gelangen, um dort keinen Ausweg mehr zu finden. Klappt hervorragend, mußt nur alle paar Tage das Ergebnis der Falle wegschütten, um neu zu füllen. Und dann ein wenig Geduld, bis der Saft so richtig anfängt, zu gären – dann klappt es ohne Unterlass.

Ein Tipp: Stell diese Gläser nicht auf den Boden der Terrasse etc. – dann hast Du am nächsten Tag eine Sammlung Nacktschnecken gefangen. ( Hihi ) – Thema verfehlt. Setzen!

Sollte Dich, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, mal eine Biene oder Wespe erwischen und Dir so richtig den Stachel reintreiben, dann schnell aussaugen – das hilft eigentlich am Besten.

Was aber, wenn es Dich an einer Stelle erwischt und gerade keiner behilflich sein kann?

Tja, Toni – dann solltest Du zumindest in eine Apotheke gehen, um Dich mit den gängigen Mittelchen vertraut zu machen.

Letzte Tage kam ich im Tönnissen Center in Kleve an einer neuen Apotheke vorbei und habe mich mit dem Inhaber unterhalten.

Der bietet jetzt etwas ganz Neuartiges im Bereich der klassischen Homöopathie an und hilft Menschen, die Schmerzen haben, mit einem eigens entwickelten Programm. Von einigen verblüffenden Erfolgen hat er mir erzählt und ich habe nicht schlecht gestaunt.

Also, Toni – sollte Dich mal etwas stechen ( was weh tut ) oder Du leidest unter anderen Schmerzen, dann geh dort mal hin.

Natürlich erhältst Du auch Beratung, Hilfe oder Medikamente für die Vorbeugung.

Hier etws Näheres dazu:

123ApoTopfit Kleve

Und wenn Du den Inhaber, Herrn Apotheker Focke, mal sprichst, dann bestelle ihm bitte schöne Grüße von mir. Danke, Toni.

Ah, Moment – ich sehe Püppi gerade wieder mit der Fliegenklatsche rumfuchteln. Eine neue Jagd scheint in der Luft zu schwirren.

Also, hier noch schnell der Schmunzler zum Abschluss:

Da Bienen gottlob eher Blumen bevorzugen:

Im Blumengeschäft: “Haben Sie auch fleischfressende Pflanzen?” – Händlerin:” An was hatten Sie dabei gedacht, mein Herr?”” Na, an etwas für eine Frau von etwa 85 Kilogramm. “

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.