Steaks bei Restaurant Finys in Kleve Niederrhein - Lecker Steak, Schnitzel essen, Restaurant Finys, Kleve, Niederrhein - Einkaufen in Kleve

Einkaufen in Kleve – Restaurant Finy’s

Läck de Söck därr, Toni!

Vorige Tage war ich mal wieder auf dem Markt an der Linde in Kleve. Im Grunde genommen war es dort viel zu ruhig. Ich hatte das Gefühl, seit Utz Michels es sich auf der Kavariner Strasse gemütlich gemacht hat, ist mit ihm auch der letzte richtige Marktschreier verloren gegangen.

Dat wass än guije Titt, ass die ganze Kressgörgels op de Määrt met öör Gemull än öör laut ruupe de Mentze ophielde än ont Lache brochte.

Übersetzung: (Dat war eine gute Zeit, als die ganzen Kreischgurgeln auf der Markt mit die ihr Gemaule und der ihr lautes Rufen die Leute aufhielten taten und an dat Lachen brachten.)

Heute trifft man diese Unikate des öffentlichen Obst-, Gemüse- und was sonst noch Verkaufs lediglich noch in Hamburg auf dem Fischmarkt oder wenn eben die selben sich herablassen, auf Tournee zu gehen, um den Menschen in der Provinz noch einmal Anteil haben lassen an der großen Kunst des freihändigen Marktgeschreies auch hier in der Ecke.

Weltbekannt und einer der Besten seiner Zunft ist wohl Aal-Dieter, der seine schlüpfrigen Fische geschickt unters Volk verteilt und in einer Minute mehr davon verkauft, als der ruhige Fischhändler auf einem normalen Dorfmarkt an einem ganzen Wochenende.

Für Action und Vergnügen sorgt auch Bananen-Peter?, der in sportlicher Geschwindigkeit die gelben Tropenfrüchte Geschossen gleich unter die umstehenden Menschen feuert, dass diese in Deckung gehen müssen.

Schade, dass wir an diesem Vergnügen nicht mehr so wirklich teil haben können.

Was soll ich sagen, Toni?

Heute schleicht jeder Marktbesucher mehr oder weniger gezielt an den Ständen vorbei, kauft das ein, was er auf seinem Zettel stehen  hat und geht dann schnell wieder seiner Wege.

Keiner der Marktbeschicker denkt auch nur im Traum daran, ihn mit einem lustigen oder provozierenden Zuruf aufzuhalten, um ihn zumindest dazu zu bewegen, sich die Auslage einmal anzuschauen.

Un wenn er nichts kauft, mal einen Spruch loszulassen, wie seinerzeit der lokal beliebte Blumenhändler Mamarella, der vorwiegend auf den Kirmessen der Region aktiv war und in solch einem Fall den potentiellen Kunden zurief: “Dann kauf doch Juckpulver!”

Kurfürst (© J.Reintjes)

Apropos: Markt:

Ein japanischer Tourist bummelt über den Viktualienmarkt in München. An einem Obststand bleibt er interessiert stehen, nimmt sich einen grünen Apfel, beißt vergnügt hinein und legt ihn wieder zurück. Die verblüffte Marktfrau schaut dem weggehenden Mann hinterher und ruft: “Saupreiß, japanischer!!”

Wenn man es geschickt anpackt, dann hat man die Möglichkeit, auf dem Markt ein wunderbares Frühstück für Lau zu genießen. Man muß nur all die Häppchen nehmen, die einem zugereicht werden.

Komischerweise ist auch das Handeln bei uns Deutschen immer mehr abhanden gekommen. Warum nur? Jeder Händler hat das im Blut und ist froh, wenn jemand ihn dazu auffordert. Es ist doch überall erlaubt! Weiß das keiner?

In den osteuropäischen oder asiatischen Ländern würde man vermutlich den gewünschten Artikel überhaupt nicht zum Originalpreis kaufen können. Macht doch dann keinen wirklichen Spaß. Handeln gehört dazu. Darum nennt man die Leute ja auch Händler.  (hihi)

Wer heutzutage keinen Bock mehr darauf hat oder Zeit sparen muss, sich die einzelnen Zutaten seines Essens einzukaufen, der geht gerne mal auswärts essen. Da geht es  in der Regel schnell und preiswert und satt wird man auch. Ganz Faule lassen sich die Speisen auch ganz bequem ins Haus bringen mit dem Pizzataxi.

Wer aber hier in Kleve mal so richtig lecker Steak, internationale oder Balkanküche genießen möchte, der geht zu Finy Heselmann in ihr neues Restaurant.

Und hier gibt es das, wonach viele Mitbürger imer gelechzt haben:

Neben den gängigen Leckereien wie Steaks, Spareribs, Hackfleischspezialitäten, Pommes, Salate und vieles mehr,  das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, gibt es auch gepflegte Getränke und stimmige Atmosphäre, sowie auch die Möglichkeit bei entsprechendem Wetter den Biergarten zu nutzen.

Und Toni – alles zu super moderaten Preisen.

Besonderen Wert legt Finy darauf, daß sämtliche Speisen ohne Geschmacksverstärker hergestellt werden, sondern ausschließlich aus Qualitätsprodukten, verfeinert mit gesunden Kräutern und Gewürzen.

Guckst Du:

Restaurant Finy’s

Trotzdem solltest Du auch hin und wieder mal auf den Markt gehen und sei es nur, um die Verkäufer dort zu animieren, einmal so richtig loszuschreien, um ihre Waren anzupreisen. Vielleicht ist der Ein oder Andere bereit, sich an alte Tugenden zu erinnern. Dem allgemeinen Marktgetümmel würde das mal wieder so richtig gut tun. Darum hier zum Abschluß noch ein Harmloser vom Markt:

Eine Bäuerin kommt freudestrahlend nach Hause und verkündet: “Ich habe unser Schwein für 3.000 Euro verkaufen können.” – Der Bauer: “Prima, Frau. Hast Du Bargeld oder Scheck bekommen?” – “Keines von beiden. Ich habe dafür zwei Hühner zu je 1.500 Euro genommen.”

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.