Läck de Söck därr, Toni!
Die tollen Tage liegen hinter uns und die “Normalität” hat wieder Einzug gehalten. In Köln kann Kardinal Torsten Frings wieder aufatmen. Scherze auf seine Kosten erst wieder in der nächsten Session.
Der harte Kern der Karnevalisten ist bereits wieder mit den Vorarbeiten für nächstes Karneval beschäftigt und malt mit einer Schablone kleine Kreise auf Glitterpapier, um diese dann in feinster Filigranarbeit später mit der Schere auszuschneiden, um genügend Konfetti zu produzieren.
De Gäcke met ööre Pappnööse än knatzbonte Fummels hebben et geschafft. Hoppeditz lett wärr te röste. Now motte weij faste än bess Posse döar halde.
Übersetzung: (Die Narren mit die ihre Pappnasen und schreiend bunten Klamotten haben es hinter sich gebracht. Herr Hoppeditz liegt wieder zu die Ruhe. Jetzt müssen wir Diät halten und das bis Ostern durchziehen.)
Widmen wir uns wieder dem Einkaufen in Kleve und begeben wir uns kurz zur örtlichen Gastronomie.
Was soll ich sagen, Toni?
Das Angebot ist groß und unterschiedlich. Vom kleinen Imbiss bis zum Gourmettempel sollte in einer Kreisstadt alles vertreten sein. Neue Genüsse werden in der Region offeriert, wie Sushi oder Shoarma.
Wie? Kennst Du nicht?
OK. Sushi kommt aus dem japanischen und wartet mit kleinen in feuchten Reis gewickelten Köstlichkeiten auf, wie Lachs, Tintenfisch – natürlich roh – und einer grünen scharfen Rettichpaste (Wasabi), nach deren übermässigen Genuss Dein Gegenüber schon mal nachfragt, ob Du von den Indianern abstammst und warum Du solche Stielaugen machst. Da kommst Du plötzlich mit anderen Mächten in Verbindung und glaubst, Buddha erscheint Dir höchstpersönlich. Nix gegen dieses seichte süss-saure beim Chinesen, obwohl die Sechuanküche auch mit einigen Chilligranaten aufwarten kann.
Anders verhält es sich da mit Shoarma. Mittlerweile kennt jeder Döner, klar. Shoarma ist im Grunde genommen das gleiche Zubereitungsverfahren, nur das es sich dabei um das etwas hochwertigere Schweinenackenfleisch handelt, das in wesentlich dünneren Stücken vom übereinandergestapelten Fleisch am Spieß abgesäbelt wird. Dazu feinere Kräuter und Gewürze.
Echt lecker, Toni.
Ein Frühlingsbote ( © J.Reintjes)
Die Restaurants, in denen man nur mit entsprechender Kleidung Einlass findet und man immer aufpassen muss, das man am blütenweiß gedeckten Tisch nicht rumknuijt, sind nicht so viel vertreten.
Wahrscheinlich ist es den Köchen hierzulande zu beschwerlich, Jakobsmuscheln zu jagen, getrüffelte Sparschweine zu grillen, Gänseblümchen zu sautieren oder Pustekuchen zu backen.
Im Supermarkt, speziell bei Aldi, nennt sich mittlerweise alles “Schlemmer” – sogar Horst.
Aber schlemmen kann man auch eine Frikadelle, wenn sie schmackhaft zubereitet wurde. Es braucht dann auch kein Blattgold oder frisch gehobelten weißen Trüffel. Da reicht auch mal ein Klecks Löwensenf.
Nun denn, Toni – im Grunde kann man nur empfehlen:
Laßt es Euch schmecken, ob Hamburger mit Würstchen drin oder Pizza belegt mit Pommes – alles geht, nichts muss. Satt wird man davon auch, was man vom Gourmetessen seltener wird.
Es muss auch nicht immer bio sein, denn auch damit wird heutzutage so einiges an Quatsch gemacht.
Frisch, aus der Natur, direkt vom Bauer oder vom Markt – das hat doch noch was. Da liegt man doch meistens noch goldrichtig. Und wenn nicht, kann man dem Landwirt seines Vertrauens mal die Löffel langziehen. Versuch das mal bei Herrn Aldi oder Frau Rewe. hihi
Apropos “Natur”:
Da fällt mir dies ein: Naturprodukt Mineraloel – die “kleve”re Alternative
Diese Aussage stammt vom mittelständischen Unternehmen Claassen Mineralöl in Kleve am Niederrhein, welches bereits in der dritten Generation am Standort unabhängig von den großen Konzernen betrieben wird.
Nicht nur Heizöl, Mineralöl, LPG Autogas und Schmierstoffe gehören zur Produktpalette, auch Tankstellen, die demnächst im Segment Autogas expandieren werden, sind weit über die Grenzen bekannt.
Näheres dazu gibt es auch hier:
Geh da mal tanken Toni, denn da stimmt auch der Preis.
So – nun muss ich wieder zurück in die Fastenzeit. Püppi erwähnte letztens mal den Waschbrettbauch eines Sportlers im Fernsehen. Hab ich auch, kann man nur nicht so gut sehen. Wer will schon aussehen wie ein Waschbrett??
Wozu ein Sixpack, wenn man Platz für einen ganzen Kasten hat?
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.