Läck de Söck därr, Toni!
Hast Du in Deiner Jugend auch schon mal Schellemännekes gezogen?
Letztens sah ich eine ältere Dame von Haus zu Haus gehen und mit der flachen Hand alle Klingeln drücken, um dann träumerisch und sehr abwesend einfach weiter zu laufen.
Die Schimpftiraden so mancher in Ihrer Ruhe gestörten Betroffenen vollkommen ignorierend tat sie so, als sei Sie von einem anderen Stern oder zumindest aus einem anderen Land, die Sprache nicht verstehend.
Was verständlich anmutet bei einem Zuruf wie diesem:
“Verreckt noch enns tuw, alde Schräckschruuw. Ekk komm ow glikk drachternoar än sall ow es vertelle wat et hitt, de Mänsse ütt ööre röst te brenge.”
Übersetzung: (Verdammich noch einmal zu, alte Schreckschraube. Ich komm Dich gleich hinterher und soll Dich mal verzählen, was das bedeutet, die Menschen aus die ihre Ruhe heraus zu befördern.)
Diese kleine Episode zeigt, dass man auch in den winzigsten Momenten des täglichen Lebens ständig der Gefahr erliegt, aus seinem gewohnten Alltagstrott heraus geholt zu werden. Letztlich ist die eigene Ruhe auch immer von anderen Mitmenschen oder Situationen abhängig, die man direkt oder auch indirekt nur selten beeinflussen kann.
Der Mensch folgt dem einfachen physikalischen Gesetz: Ein Körper sucht immer die Ruhelage.
Was soll ich sagen, Toni?
Das erklärt dann wohl auch, warum die Deutschen immer dicker werden und die Bekleidungshersteller neue Maßstäbe in den Konfektionsgrößen anlegen mussten.
Von vielen Damen – bei denen dieser Aspekt lebenswichtig ist – kommt grosse Freude auf, passen Sie doch wieder in Kleidergröße 38, wobei sie vorher 42 trugen. Und das Ganze in nicht mal drei Tagen. Da versagt jegliche Diät. Ob es wirklich so stattfindet? Wer weiß? Man kann nicht sicher sein.
Sicherheit ist vermutlich neben den Grundbedürfnissen des Menschen ganz oben auf der Skala der Prioritäten.
Mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit werden sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kleve auch in der Weihnachtszeit entweder begeistert oder verärgert über die Weihnachtsbeleuchtung auslassen.
Freuen wir uns doch einfach über etwas Neues. Wir werden uns an den Anblick eh gewöhnen, denn wenn man ehrlich ist, kann man sich nicht wirklich an die vorherige Beleuchtung so genau erinnern.
Beim Einkaufen in Kleve sorgen ohnehin die Geschäftsleute mit Ihren weihnachtlichen Auslagen für die richtige Stimmung, zumal dann auch noch entsprechende Gerüche und Geräusche das Bild abrunden.
Eine Umfrage hat ergeben, dass bei der Suche nach den diesjährigen Weihnachtsgeschenken am Wenigsten bei den Ausgaben für Kinder und Tiere gespart wird. Also trotz Krise alles beim Alten.
Da ich bei Kindern nicht mehr so gut Bescheid weiß, werde ich also etwas über Tiere erzählen.
Also, Toni!

Maisfeld (© J.Reintjes)
Warum nicht mal ein niedliches Kleintier, einen Hund, eine Katze, Fische, Hasen, Mäuse oder sogar Ratten verschenken? Da gibt es doch ungeahnte und unzählige Möglichkeiten.
Oder wie wäre es mit Minihamstern oder Rennmäusen? Kennst Du nicht?
Aber ich, Toni. Und weißt Du woher?
Von Stefan Güdden, der im Tönissen-Center in Kleve das Tierparadies Güdden betreibt.
Junge, Junge – da gibt es so Einiges zu sehen, sag ich Dir.
So ist Stefan zum Beispiel Fachmann für die Aufzucht, Ernährung, Pflege und Haltung von Diskusfischen. Du kennst sicher diese wundervollen bunten Fische, denen man stundenlang zuschauen kann.
Wenn nicht, dann hast Du hier schon mal einen Einblick:
Aber natürlich findest Du im Tierparadies Güdden auch alles – und da meine ich alles -, was Du für Deine Lieblinge brauchst, sei es Hundefutter, Katzenfutter, Vogelfutter, Pflegemittel, Käfige, Zubehör, speziell für die Aquaristik.
Ich persönlich fand die Rennmäuse süß und selbst Püppi beschäftigt sich mit dem Gedanken, daß wir uns ein paar davon zulegen. Mal schauen. Warum nicht zu Weihnachten?
Damit Du schon mal weißt, wovon ich rede, schau sie Dir doch auch mal einfach an:
In Amerika ist es bekannt, wie bei uns der Struwwelpeter: Rudolph das rotnasige Rentier. Eines der namentlich benannten Zugtiere, die den Weihnachtsmann in einer Nacht auf der ganzen Welt alle Geschenke verteilen lassen. Naja, da würde selbst ein Raketenantrieb nix nützen. Vor allem bei der Ladung. Wäre doch überhaupt nicht sicher.
Also muss man selber tätig werden, um den Weihnachtmann zu entlasten und holt die Geschenke selber ein.
Auch Dein Haustier hat Dich das ganze Jahr begleitet und Dir Spaß und Freude gebracht (meistens jedenfalls).
Hat es da nicht auch ein Geschenk zu Weihnachten verdient?
Und wenn Du noch keinen tierischen Begleiter hast, dann schenke Dir doch einen zum Fest.
Auf alle Fälle solltest Du mal ins Tierparadies Güdden gehen und Dich dort umschauen. Findest bestimmt etwas, Toni.
Zur Homepage:
Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Weihnachtseinkauf in Kleve und denke, Du wirst auch dieses Jahr wieder fündig werden.
Mit Sicherheit! (hihi)
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.