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Einkaufen in Kleve – Optiker

Läck de Söck därr, Toni!

Die tollen Tage haben ihren Höhepunkt erreicht. Nach Rathaussturm, Rosenmontagszug und zuletzt auch Hoppeditz weglegen für knapp ein Jahr, geht – zumindest bei den Meisten – das Leben wieder den gewohnten Gang.

Als Püppi und ich uns auf dem Heimweg vom Karnevalslindwurm in Kleve befanden, durften wir Zeugen des nachfolgenden Dialogs werden:

“Helau, Gwido, wat sägge seij dann?” Übersetzung: (”Karnevalsgruß, Guido, was tun se denn sagen?”) -

“Helau, Alwis. Nex Guijes. Min Schantall es kwoij met min.” (”Karnevalsgruß, Alois. Nix Gutes nich. Meine Chantalle ist nicht gut auf mich zu sprechen.”)

“Wat hätt seij dann now all wärr?” (”Was hat sie denn nun schon widda?”)

“Seij hätt min üttgepött, woar ek dör de Nacht gewesst sin, än ek hebb geseijt, ek hatt beij änne Frend övernachtet.” (”Sie hat mich ausgetopft, wo ich in die Nacht gewesen bin und ich hab sie erzählt, ich hätte bei einen Freund übernächtigt.”)

“Doar mennde seij, dat kann niet sinn. Seij hatt alle tien oangeruupe.” (”Da meinte sie, dat dat wohl nich sein kann. Sie hatte alle zehn angerufen.”)

“Beij fiff van die hatt ek övernachtet än beij die andere fiff wass ek ömmer noch.” (”Bei fünf von die Freunde hatte ich übernachtet und bei die anderen fünf war ich immer noch.”)

Was soll ich sagen, Toni?

Kennst Du das Gefühl, Du bist kurz vor dem Ausplatzen und musst erst ausser Reichweite kommen, um nicht despektierlich zu wirken? Tja, das sind die Dinge, die das Leben schreibt.

Ich kann mir vorstellen, dass die Frau jetzt den Klingelton auf ihrem Handy geändert hat. Sollte es vorher “Sexbomb” gewesen sein, wenn ihr Mann sie angerufen hat, ertönt nun vermutlich: “Lebt denn der alte Holzmichl noch”.

Karnevalssonntag hatten wir Besuch aus der Hamburger Ecke, wo man zur Karnevalszeit zwei Konfettis aus dem Keller holt, um mal auf Stimmung zu machen. Daher wollte man bei uns Nachhilfeunterricht holen, um ein wenig vom Brauchtum des Humors mit in den hohen Norden zu nehmen. Dabei stellten Püppi und ich wieder einmal fest, wie liebevoll, aber für nicht Eingeweihte auch verwirrend unsere Sprache am Niederrhein sein kann.

Zum Kaffee fragte Püppi ganz anständig, ob unsere Gäste gerne ein Stück Boden essen möchten. Hallo? Welch fragende und verblüffte Blicke wurden ihr da entgegen geschleudert. Fehlte nur noch die Frage: “Parkett oder Laminat?”

Dabei handelte es sich doch nur um eine leckere Firsichtorte mit Sahne und Pfirsichen. (hihi)

Was soll ich sagen, Toni?

Bei Besuch – egal aus welcher Ecke der Welt – stellt sich immer wieder das Problem, mit welcher Sorte Gebäck man zum Kaffee aufwartet.

Hier ein Tipp: Die berühmten Teilchen nimmt man, wenn Kuchen zu schade ist und Plätzchen zu geizig wirken.

Nun – bei aller Liebe zur Pflege des Brauchtums und des Karnevals, ist es doch erschreckend, wieviel Jugendliche den Umgang mit Alkohol nicht beherrschen und im Krankenhaus oder ganz woanders landen. Die Folgen, ob gesundheitlich oder schlimmer, werden unterschätzt und nehmen in Zahl und Umfang jährlich zu. Fatal.

Bitte bedenken: Alkohol fördert das Wollen – nicht das Können!!

Ganz davon abgesehen, dass der Blick immer verschwommener wird und der Durchblick selbst bei einigen Dioptrien nicht mehr klar ist und zu folgenschweren Fehlern verleiten kann.

Im minder schweren Fall möchte man das Gesicht des Menschen, das einen morgens im Spiegel anstarrt, überhaupt nicht waschen und man wünscht sich zu Tarnzwecken eine große Sonnenbrille.

Die allerdings ist ohnehin zum Synonym für Coolness und Sportlichkeit geworden. Ihren eigentlichen Zweck, die Augen vor Helligkeit zu schützen, nimmt sie nur noch in geringem Maße wahr. Wie sonst ist es zu erklären, dass in schummrigen Discos oder Kneipen mehr als die Hälfte der Besucher sich mit der dunklen Brille mehr schlecht als recht durch den Abend tasten?

Und natürlich muss es ein Markengerät von einem der bekannten Designer sein, wobei man kaum beachtet, dass ein ausgewiesener Fachmann und Optiker die Gläser auch in der individuellen Sehstärke liefern kann. Würde so manchen kurzsichtigen Abend im Lokal wieder zum “sichtbaren” Erlebnis machen.

Nun denn, Toni – solltest Du hier professionelle Hilfe suchen und benötigen, so kann ich Dir diese Adresse empfehlen:

Optik Bremer Kleve

hp

Da findest Du neben der kompetenten Hilfe für Deine Augen natürlich auch alles im Bereich Brillen, Designerbrillen, Sonnenbrillen, topmoderne Brillenfassungen, Contactlinsen, Pflegemittel und vieles mehr.

Da kannst Du immer mit den aktuell coolsten Gläsern bei Deinen Freunden glänzen.

Apropos: Brille:

…und dann war da noch der Glaser, der achtundzwanzig Fensterscheiben erneuerte, bevor er endlich bemerkte, dass er einen Sprung in seiner Brille hat .

Also, Toni, ich drücke Dir alle Daumen, dass Du gut durch die tollen Tage kommst und zu Hause weder die Bilder an der Wand noch der Haussegen schief hängen.

In diesem Sinne… vööl Pläsier.

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.