Läck de Söck därr, Toni!
Inkoopen in Kleef, wie der Niederländer sagt oder Einkaufen in Kleve, das große Erlebnis für Jung und Alt, Groß und Klein – wenn man denn weiß, was man will und weiß, wo man es schlußendlich auch bekommt.
Aber dafür gibt es ja mittlerweile ein wunderbares Portal, wo Du Firmen und Geschäfte in Kleve und darüber hinaus auch am Niederrhein finden kannst.
Wenn Du es noch nicht kennst, solltest Du schleunigst einmal hier klicken:
Firmen und Geschäfte am Niederrhein
Vor einem dieser Geschäfte in Kleve traf ich neulich meinen alten Bekannten Gustav, der ziemlich fertig aussah und auch wohl Probleme beim Gehen hatte.
“Bist Du per Anhalter gekommen?” wollte ich wissen.
“Nee, wieso dat denn?” kam es von Gustav.
“Na, Du siehst so mitgenommen aus.”
“Sitt bloß stell. Min hätt en Dier gestooke en ek weet niet wat dat vön Möck gewesst es.”
( Übersetzung: ” Sei mich bloß still. Mich hat ein Tier gestochen und ich hab keine Ahnung, wat dat vönne Mücke gewesen iss.” )
” Wennste getz immer müde biss, dann war dat enne Zehzeh-Fliege ( hochdeutsch: TseTse-Fliege ) konnte ich ihm darauf entgegnen.
” Nee, ewell ek häbb now ennen grooten Böld onne Kont än kann niet mehr so rechteg sette. “
( Übersetzung: ” Nein, aber ich habe jetzt ein großes Einstichloch mit gewaltiger Erhebung an mein Hinterteil dran und kann nicht mehr so wirklich dadrauf sitzen ” )
” Wie heij dat dann gelappt? ” – Wie ist das denn passiert?
” Ek was op Karweij en poar Strükk ont ütpötte än wolde nät de Greep packe, doar ging den Steek godome medden dör min Boks döör. “
( Übersetzung: ” Ich war auf Arbeitssuche ein paar Sträuchers an et ausbuddeln dran und wollte gerade die Mistgabel aufheben, da ging der Stich aber sowatt von mitten durch meine Hose durch…” )
Was soll ich sagen, Toni?
Dumm gelaufen. Zumindest für Gustav, der sich dann zum Arzt begab, um sich behandeln zu lassen.
Essen im Stehen ist ja auf Dauer nicht so gemütlich ( schadenfrohes Grinsen ).
Kleef ist ja nach wie vor beliebtes Ausflugsziel der Menschen aus den Niederlanden.
Und Toni… nenne sie nicht Holländer. Viele werden es Dir übel nehmen, nur nicht die, die wirklich aus Holland kommen.
Da sie mittlerweile nicht nur unsere Nachbarn an der Staats- oder Landesgrenze sind, sondern bereits auch an der Strassen oder Grundstücksgrenze, sollten wir sie so behandeln, wie sie es verdienen – nämlich als gute Freunde und Nachbarn, die uns immer herzlich willkommen sind – ob mit oder ohne Wohnwagen.

Spoyufer (© J.Reintjes)
Da komme ich gerade aus meinem Urlaub zurück – hast Du sicher gemerkt, weil ich mich zwei Wochen nicht mehr gemeldet habe und stelle fest, daß Kleve etwas größer geworden ist.
Liegt wohl an dem unglaublichen Baum- und Strauchbewuchs in den letzten Tagen, wo es reichlich Sonne und Regen gab.
Mein erster “Dienstweg” führte mich zur Hagsche Strasse, wo ich dann auch sofort wieder mit dem bekannten Bild unserer lieben Freunde mit den gelb-schwarzen Nummernschildern konfrontiert wurde.
Auf Höhe Eingang zur Neue Mitte wendete der ortsunkundige Fahrer seinen Wagen schlichtweg und fuhr in entgegengesetzter Richtung die Einbahnstrasse wieder hoch, die anderen entgegenkommenden und lichthupenden Autos komplett ignorierend.
Auch einem rüstigen Rentner, der winkend zu verstehen geben wollte, daß etwas nicht stimmte, wurde großzügig zurückgewinkt.
Was soll ich sagen, Toni?
Ich bin wieder da – und alles ist, wie es immer war. Juchhu!
Der Sommer hält Einzug und die Gastronomen belagern Teile der Strassen wieder mit ihren einladenden Tischen und Stühlen.
Man kann sich wieder lockerer und luftiger kleiden und das Einkaufen macht bei strahlendem Sonnenschein auch viel mehr Spaß, als bei Regen und Schnee.
Apropos Gastronomie :
Ein Gastwirt zu Albert: “Ihrem Dialekt nach sind Sie Rheinländer.” Albert: “Und ihren Frikadellen nach sind Sie Bäcker.”
Tja, Toni, wenn ich so durch die Einkaufsstrassen in Kleve schlendere, fallen mir sehr viele innovative Dinge auf, mit denen die Geschäftsleute Ihre Auslagen verschönern und verfeinern, um so die Kunden optisch zu erfreuen und natürlich auch zum Kaufen zu ermutigen.
Dabei fällt auf, daß sich auch immer mehr branchenfremde Unternehmen zusammentun, um gemeinsam etwas zu offerieren, das es bisher nicht gab.
Ein Vorreiter hierfür ist zum Beispiel eine Aktion gewesen von Schmuckdesign Schmidthausen mit einer ortsansässigen Metzgerei.
Und was kommt heraus, wenn ein Juwelier und ein Fleischer sich zusammentun?
Klar, Toni! Vergoldete Currywurst!
Knaller oder?
Alleine dafür gebührt den beiden der Innovations-Oscar.
Das wäre übrigens mal wieder eine Anregung für die Klever Stadtväter, hier mit geringem Aufwand eine neue Initiative ins Leben zu rufen.
Auf alle Fälle solltest Du Dir die neuesten Kollektionen an edlen Schmuckstücken höchster Klasse, sowie auch Anfertigungen aus eigenem Atelier nicht entgehen lassen.
Zu sehen und bestaunen ist das alles hier:
Auch Schmuckanfertigungen nach Deinen Wünschen kannst Du Dir hier realisieren lassen, Toni. Was will man mehr?
In den letzten Tagen hat es ja auch gewaltig gewittert.
Blitzeinschläge, Überschwemmungen, Hagel und und….
Da stellt sich manchem Zeitgenossen die Frage:
Was ist Elektrizität?
Morgens mit Hochspannung aufstehen, dann mit Widerstand zur Arbeit gehen, den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen, geladen nach Hause kommen und dann noch an die Dose fassen und einen gewischt kriegen!
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.