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Läck de Söck därr, Toni!

der Sommer ist vorbei und keiner hat es so richtig mitbekommen.

Irgendwie beschleicht einen in den letzten Jahren das Gefühl, das der Sommer eigentlich im Frühling stattfindet und der Herbst im Sommer,  so das der Frühling zum Winter mutiert ist und der Winter uns reichlich herbstlich vorkommt.

Änne wärme Sonneschinn än dorteg Grood öm vör te schwemme te goon – dat kennt man bloß noch ütt fruggere Joahre.

Übersetzung: (Einen warmen Sonnenschein und dreißig Grad um für zum Schwimmen zum gehen – dat kennt man lediglich noch aus frühere Zeiten.)

Tja, Toni – da müssen wir hier in Kleve und am kompletten Niederrhein nun mal mit zurecht kommen.

Um trotzdem ein bisschen Sonnenschein in Dein Herz zu gießen, möchte ich Dir noch etwas von den lustigen Erlebnissen aus unserem letzten Urlaub erzählen, nachdem wir die ganze, bereits geschildert, Prozedur am Gepäckband hinter uns und endlich unser Zimmer bezogen hatten.

Nachdem Püppi und ich unsere Klamotten ausgepackt und wir uns etwas frisch gemacht hatten, ging es zum Essen ins Hotelrestaurant.

Riesiges, großzügiges Buffet mit allen erdenklichen Köstlichkeiten, wie Hummer, Langusten, Kaviar, exotisches Obst, grandiose Beilagen, Salatkreationen vom Feinsten, Süßspeisen aus aller Herren Länder und dazu prickelnden Champagner, erlesene Weine und interessante Getränke als krönenden Abschluss – gab es leider nicht.

Aber insgesamt konnte die Verköstigung sich sehen lassen, wenn man das Preis- Leistungsverhältnis betrachtet. (hihi)

Auffällig die zahlreichen Touristen aus den Ländern Russland, Ukraine, Bulgarien, Zackanistan und so heiter.

Bis auf einige wenige Unverbesserliche, die immer noch nicht geschnallt hatten, dass man zum Abendessen nicht in Radlerhose, Feinripphemd und Badelatschen zu speisen pflegt, hatten sich die Meisten doch bereits an die gängigen Standards gewöhnt, was dazu führte, das man sie fast schon mochte. (grins)

Man hatte sogar ein eigenes Restaurant für Eltern mit kleinen Kindern zur Verfügung, in das wir uns aus Ermangelung zielgerichteter Informationen, am ersten Abend verirrten.

Nachdem mir bei meinen Studien am Buffet ein kleines dickes Bengelchen einige Male zwischen die Beine gerannt war, ein zuckersüßes, etwa dreijähriges Mädchen mir ihre Speiseeiskugel über die dunkelblaue Hose (das Eis war übrigens Vanille!) verteilt hatte und mir vor Schreck die Tasse Suppe aus der Hand fiel, als ein Baby so urplötzlich einen Tarzanschrei produzierte, der selbst das hohe C zum dunklen Ton mutieren ließ, da schwante mir – hier stimmt etwas nicht.

Wasserspiele (© J.Reintjes)

Nach einigen Recherchen wurde uns dann klar, daß es auch ein Restaurant gleich gegenüber gab, wo man erst ab sechzehn Jahren Zutritt hatte.

Nun denn – trotz allem hatte der “Spaß” mit den kleinen Terroristen doch auch einiges für sich. Abenteuer pur.

Apropos: Kinder:

Da fällt mir doch der schöne Kinderwitz aus dem Klever Raum ein:

In der Schule fragt die Lehrerin: “Fritzchen, kannst Du einen Satz mit Nilpferd bilden?” Fritzchen überlegt, schaut dabei aus dem Fenster und sagt: “Da draußen steht ein grauer Bus. Ich glaub, dat iss der, der immer nach Niel fährt.”

Am nächsten Tag suchten wir uns ein schönes Plätzchen am Pool, um dem Hauptzweck unseres Hierseins zu frönen: dem Faulenzen, Lesen, Sonnen, Schwimmen und Leute begucken.

Da wir immer sehr früh dabei sind, wenn die meisten Urlauber noch frühstücken, konnten wir amüsiert beobachten, wie die zuständige Poolhandtücherherausgeberin die bereits belegten Liegen zügig wieder abräumte, da das Reservieren derselben nicht gestattet war. Toller Service. Gefiel uns ausgesprochen gut.

Wir hatten uns in Sichtweite des Weges platziert, der zum etwa dreissig Meter entfernten Strand führte.

Wow, Toni – was es da alles zu sehen gab – Junge Junge!

Direkt auffällig und zum frühmorgendlichen Schmunzeln Anlass gab uns ein unverkennbar osteuropäisches Pärchen.

Er – etwa 120 Kilo schwer, schneeweiß (er wurde auch nach mehr als einer Woche nicht brauner) und lediglich bedeckt mit einem winzigen Tangaslip – also ein tolles Nichts, was er da fast an hatte.

Die Frau – eigentlich ganz gut geformt, netter Bikini und auch sonst…, aber Toni – eine Badekappe mit Haaren dran. In Echt. Nee – keine Perücke oder so, sondern wirklich eine Badekappe mit Haaren dran. Kriegst Du bei uns nicht.

Und jetzt kommt es, Toni:

Die beiden legten sich nebeneinander einfach in den Sand, ohne Liege , Decke oder zumindest Handtuch. Nein, einfach in den puren Sand und schmorten etwa eine geschlagene Stunde in der prallen Sonne, bis sie sich dann selbständig wendeten. Gemeinsam und absolut synchron. Hatte was von Eistanz im Liegen. Danach natürlich komplett paniert. Seltsam, aber wahr. Kein Witz! Tatsache!

Gegen Abend erlebten wir dann einen sauren Sonnenuntergang.

Tja, Toni – ein Boot brachte uns auf das offene Meer und wir wollten in Ruhe einen bilderbuchschönen Sundown geniessen,  konnten allerdings nicht, weil während der ganzen Zeit ein kleiner Rabauke derartigen Lärm verursachte, dass wir regelrecht sauer waren. (grmpf)

Bett. Schlafen. Träumen. Aufstehen. Freuen auf den kommenden Tag.

Beim Frühstück hatten wir einen wunderschönen Platz am Fenster bekommen (Freigabe ab 16!) und beobachteten, wie immer, die Leute. Am Nebentisch hatte ein russisches (tschetschenisches, ukrainisches, rumänisches?) Ehepaar durch Winken und unmissverständlichem Fingerzeig dem Ober bedeutet – hier wir!

Während des Genusses unseres frischen Kaffees durften wir beobachten, wie unsere beiden Tischnachbarn mit ihren wohlgefüllten Tellern zu ihrem Tisch zurück kehrten.

Boah, Toni – das hatte was!

Blumenkohl, Pfirsich (offensichtlich aus der Dose), Fruchtquark, Croissant, Blutwurst, Nutella und Ziegenkäse – alles auf einem Teller – gestapelt – festgehalten mit der Hand oben drauf. Welch ein Quell des guten Appetits.

Na denn – guten Appetit!

Dorbeij wörd et ow van et tuwkieke so schlächt, dat geij hoas ont göbele kömmt.

Übersetzung: (Dabei wird es dich von das Zukucken so übel, das Du fast an das Übergeben kommen tust.)

Was soll ich sagen, Toni?

So etwas muß man normalerweise mal ins Fernsehen bringen. Sonst glaubt das keiner.

By the way – hast Du eigentlich schon einen neuen Fernseher, Toni?

Du weißt schon – Großbild, Flachbild, noch größer Bild mit Beamer auf Leinwand und und und…?

Wenn nicht, dann solltest Du schleunigst mal hier hin gehen und Dich beraten lassen, auch, wenn Du HDTV, LCD, Plasma oder Rückprojektion, Flachbildschirme, Hausgeräte, wie Waschmaschinen, Trockner etc. und natürlich auch Kleingeräte wie Staubsauger, Toaster oder andere moderne Küchengeräte brauchst:

Elektrohaus Hentz Kleve

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Natürlich werde ich in den nächsten Tagen noch Einiges aus unserem Erlebnisurlaub zum Besten geben.

Für Heute jedoch schließe ich  mit diesem hier, der nun so gar nichts mit dem Thema zu tun hat, aber mir persönlich sehr gut gefällt:

Gratis abzuolen: Screibmacine, Jargang 1978, wie neu, one Kratzer, leider ist das kleine H defekt!

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.