Einkaufen in Kleve – Electronic-Fachhandel - Toni, Kleve, Also, Geld, Minuten, Tönnissen-Center, Zeit, Gäste - Einkaufen in Kleve

Einkaufen in Kleve – Electronic-Fachhandel

Läck de Söck därr, Toni!

Gestern hat es mich erwischt!

Die Geier haben mal wieder in einer Art und Geschwindigkeit zugeschlagen, daß man an Zauberei und Hexerei glaubt.

Harry Potter in Kleve – na sowas.

Ich hatte einige schwere Utensilien in der Neue Mitte in Kleve abzuliefern und stellte meinen Wagen dafür kurz ab und zwar so, das der linke Hinterreifen etwas über die Stellplatzmarkierung hinausragte.

Boah, Toni – keine fünf Minuten später wollte ich wieder losfahren und entdeckte dieses unbedingte Ärgernis eines Klever Bürgers ( geschweige denn eines potentiellen Käufers oder Gastes der Schwanenstadt, der Geld hierlassen möchte ).

Es klemmte an meiner Windschutzscheibe – dieses leuchtend orange Giftzettelchen mit dem Hinweis, daß man sich nicht artgerecht verhalten hat und dafür zahlen muß.

Knölleken, Toni! Ein Knölleken!

Ich schau nach rechts, nach links, nach oben, nach unten.

Was soll ich sagen, Toni?

Der Knöllekenschreiber – ob Männchen oder Weibchen – war wie vom Erdboden verschluckt. Und das in dieser kurzen Zeit. Doch Hexerei?

“Doar dörf geij niet es effkes op et Hüüske goon, of wat schwoares avloaje, dann hebbe seij ow bedeen beij de Hammelbeen.”

( Übersetzung: “Da darfste nich ma ebbkes auf dat Klo gehen oder wat Schweres abladen tun, dann haben se dich schwuppdiwupp bei de Hammelbeine.” )

Sicher wirst Du jetzt sagen, die tuen nur ihre Pflicht.

Aber eigentlich haben auch solche Menschen irgendeinen Spielraum, den sie abwägen können, wie ein Schiedsrichter beim Fußballspiel.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die manchmal geradezu wie früher die Wegelagerer hinter einer Wand verschwinden, um im nächsten Moment wieder dort aufzutauchen, wo die Parkdauer gerade zwei Minuten abgelaufen ist.

Als Stadt sollte man sich auch einmal überlegen, ob man Gäste und potenzielle Kunden immer nur mit solchen Ärgernissen belastet oder vielleicht auch mal einfach nur einen orange Hinweiszettel hinterläßt, ohne gleich Geld abzukassieren.

Das würde Gäste und Mitbürger erfreuen und Ihnen das Gefühl vermitteln, hier willkommen zu sein und nicht abgezockt zu werden.

Hier nehme ich natürlich grobe Verstöße aus, die verkehrsbehindernd oder gefahrfördernd sind.

Möglicherweise kommt es dann mal zu der Situation, wo Knöllchenschreiber und “Verkehrssünder” bei einem Joghurt eine lebenslange Freundschaft schließen.

Wer weiß?

Da läppert sich wat zusammen – hier fünf Euro, da zehn Euro.

Alles Geld, was man beim Einkaufen in Kleve nicht mehr zur Verfügung hat.

Tja, Toni – wäre es nicht wunderschön, wenn es so abliefe:

“Liebling,” strahlt die Ehefrau, die gerade ihren Führerschein gemacht hat. “Ich habe beim Einkaufen in Kleve zweimal im Halteverbot geparkt und trotzdem keinen Strafzettel bekommen. Von dem so gesparten Geld habe ich mir dann sofort in einer Boutique in Kleve eine entzückende Bluse gekauft!”

Das wäre doch mal was!

Eventuell hilft ja auch beim nächsten Stadtfest eine große Wahl zu Kleves freundlichstem und nachsichtigstem Knöllchenschreiber. Wäre eine Maßnahme.

Moritzpark (© J.Reintjes)

“Ewell ek sett now met de Kroam te kieke än mott betoale, verrecks noch ens tu!”

( Übersetzung : ” Aber ich sitz nun mit der Kram zu kucken un muss blechen, …damich!” )

Da lob ich mir das Tönnissen-Center in der Oberstadt mit ausreichend kostenlosen Parkplätzen.

Da kann man in Ruhe mal durch die schönen Geschäfte dort wandeln und hat nicht immer die Zeit im Nacken, die ja angeblich nur vor dem Teufel halt macht und…

vor den Knöllchenschreibern.

Nennen die weiblichen sich nicht mittlerweile Politessen ?

Wie heißen denn dann die männlichen? Polizistchen? ( Witz, Toni )

Apropos: “Politessen”:

Ich war mal kurz beim Metzger. Nach etwa fünf Minuten verließ ich den Laden. Als ich wieder herauskam, stand da eine Politesse und schrieb gerade einen Strafzettel. Also ging ich zu ihr hin und sagte: “Ehj komm, Puppe, kannste nicht mal ein Auge zudrücken?” Sie ignorierte mich einfach und schrieb weiter.

Also nannte ich sie dafür eine sehr sture Beamtenschnalle. Sie blickte mich an und fing an, ein weiteres Ticket für abgefahrene Reifen zu schreiben.

Also nannte ich sie eine blöde Schlampe. Da begann sie ein drittes Ticket zu schreiben! So ging es die nächsten fünfzehn Minuten weiter. Je mehr ich sie beleidigte, desto mehr Tickets schrieb sie natürlich aus.

Mir war das egal. Ich war ja zu Fuß unterwegs.

Tja, Toni – kommen wir zu dem Grund, warum ich zum Tönnissen-Center wollte.

Ich suchte schon seit geraumer Zeit ein spezielles Kabel für meine Surroundanlage – nur wußte ich nicht viel darüber, da ich es mit der Technik – zumindest in diesem Bereich – nicht so habe.

Also benötigte ich nicht nur fachliche Beratung, sondern auch einen Spezialisten, der mir mit Allem so weiterhelfen konnte.

Was soll ich sagen, Toni?

Ich habe ihn gefunden. Jawoll! Und zwar im Tönnissen-Center.

Nämlich hier:

Jacobs Electronic

bei Herrn Scholten, der nun nicht nur alles über die Materie weiß, sondern auch noch eine riesige Auswahl von allen möglichen Kabeln anbieten kann.

Darüber hinaus natürlich auch TV, Video, HDTV und Soundanlagen vom Allerfeinsten.

Da musse ma hin, Toni – lohnt sich in Echt.

Ausserdem begegnest Du hier keinem Knöllchenmenschen, da diese scheue Spezies sich nur in Gebieten aufhält, wo sie reichlich Beute machen kann. ( hihi )

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.



Einen Kommentar schreiben

Ihre Daten werden niemals an Andere weiter gegeben.
Die Email-Adresse wird nicht angezeigt. Notwendige Felder sind so markiert: *

*
*