Läck de Söck därr, Toni!
Heute las ich in der Tageszeitung, dass die Bundesregierung letztens wieder so round about 65 neue Gesetze erlassen hat. Wie immer werden es einige Sinnvolle, aber auch einige Unnütze sein, auf die man wohl verzichten könnte.
Seij grippen ons ömmer mehr on de Kont än trekken ons ömmer mehr ütt de Täss.
Übersetzung: (Die packen uns immer mehr an der Hintern und ziehen uns immer mehr aus die Tasche.)
Was soll ich sagen, Toni?
Hoffentlich sind nicht solche dämlichen und teilweise unverständlichen Gesetze dabei, wie wir sie aus den USA kennen. Damit Du weißt wovon ich spreche, hier einige Beispiel, die echt sind – also nicht irgendwie von mir erfunden oder so. Das ist die Realität!
In Alabama zum Beispiel, dürfen Männer ihre Frauen nur verprügeln, wenn sie dazu einen Stock benutzen, der nicht länger ist als ihr Daumen. Also – keine Angst liebe Damen. Da kann ja soviel nicht passieren.
In Arkansas darf ein Mann seine Frau verprügeln, solange er dies nicht öfter als einmal im Monat macht. Sachen gibt es.
In Baldwin Park in Kalifornien verstößt das Fahrradfahren in einem Swimming Pool gegen das Gesetz. Na, so oft wird das wohl auch nicht passieren. (TssTss)
In Denver / Colorado darf ein Hundefänger nur dann seinem Handwerk nachgehen, wenn er die Hunde durch Plakatanschläge in öffentlichen Parks ausdrücklich auf die drohende Gefahr hingewiesen hat. Hoffentlich hat man den entsprechenden Hunden auch das Lesen beigebracht, sonst geht das in die Hose.
Und dann Florida! Guter Gott, welche wichtigen Staatsmänner haben nur diesen kompletten Unsinn verzapft und die Mehrheit dafür bekommen, solche Quatsch-Gesetze zu erlassen?
Florida verbietet es unverheirateten Frauen tatsächlich, sonntags mit dem Fallschirm abzuspringen. Ein weiteres Landsgesetz regelt, dass Elefanten, die am Straßenrand abgestellt werden, gleichviele Münzen in die Parkuhr einzuwerfen haben wie Autos. (Mit dem Rüssel? Und wo stecken die das Geld hin?)
Der Höhepunkt ist allerdings Folgendes: Öffentliches Entlassen von Darmwinden (also rumfurzen) ist donnerstags nach 18 Uhr ein Straftatbestand und nacktes Duschen ständig. Wohin mit den Leibwinden? Da heißt es: Donnerstags keine Zwiebeln und Hülsenfrüchte essen und beim öffentlichen Duschen schön den Anzug oder das Abendkleid anbehalten.
Zumindest friedlich geht es in Georgia zu, wo während eines Picknicks keine Feuerwaffen benutzt werden dürfen.
Total bekloppt hingegen sind die Gesetzerfinder in Idaho. Dort ist es ausdrücklich verboten, Forellen zu fischen, während man auf einer Giraffe sitzt. Dümmer geht nimmer.
Haste gedacht, Toni!
In Urbana in Illinois ist es Monstern gesetzlich verboten, das Stadtgebiet zu betreten.
Natürlich hat auch der fortschrittliche Staat Kalifornien ein eigenes Unsinn-Gesetz: Wer in Kalifornien eine Mausefalle aufstellt, benötigt eine Jagdlizenz.
Der Gipfel der Beklopptheit ist in Massachusetts zu Hause. Dort gilt Weihnachten seit 1659 als ungesetzlich, weil niemand das Gesetz änderte.
Und dann ist da noch Minnesota.
Das kalte Minnesota untersagt das Nacktschlafen und das Überqueren der Landesgrenzen mit einer Ente auf dem Kopf. Haben die eigentlich sonst keine Problem??

Teichidylle (© J.Reintjes)
In Manville / New Jersey ist es verboten, Tiere in den öffentlichen Parks mit Zigaretten zu füttern. Wieso? Was essen die denn sonst? Oder wusstest Du zum Beispiel, das in Berea in Ohio Tiere nach Einbruch der Dunkelheit rote Rücklichter tragen müssen?
Brutaler geht es in Oklahoma zu. Das Fangen von Walen wird sofort mit Zuchthaus bestraft. (Oklahoma besitzt allerdings keinen Meter Küste!). Auch das Erschrecken von Hunden durch Grimassenschneiden ist verboten.
Pennsylvania hat eine ganze Palette von Gesetzes-Irrsinn:
In Pittsburgh ist es z.B. illegal, im Eisschrank zu schlafen. In Morrisville braucht eine Frau eine behördliche Genehmigung zum Schminken. (eine Genehmigung des Ehemannes reicht nicht!) Und dann – man höre und staune – gilt ein Gesetz, wonach ein Autofahrer, dem ein Pferdefuhrwerk begegnet, seinen Wagen von der Straße nehmen muss und mit einer Plane zuzudecken hat, die der Umgebungsfarbe entspricht. Sollten die Pferde weiterhin störrisch reagieren, muss er sein Auto demontieren und die Teile unter Büschen verstecken.
Genauso bekloppt geht es in Tennessee weiter: In Knoxville dürfen Fische nicht mit dem Lasso gefangen werden. (Versucht haben es ein paar Heinis dort garantiert)
In Memphis darf eine Frau zwar Autofahren , allerdings muss ein Mann vor dem Gefährt herlaufen und eine rote Flagge schwenken, um entgegenkommende Fußgänger und Autos zu warnen.
Auch schade, aber in Wyoming ist es in den Monaten Januar bis April verboten, Hasen zu fotografieren. Da bleiben also nur die Bunnys.
Tja, Toni – die Gecken sterben nie aus. Auch bei uns gibt es Gesetze, bei denen man sich belustigt das Kinn kratzt. Aber genug davon.
Erfreu einfach auch mal Deine/n Partner/in und kaufe mich nix dich nix einen schönen bunten Blumenstrauss. Du wirst staunen, welche Reaktion das hervorruft. Und wenn Du ihn vorsichtig übergibst und nicht wirfst, darf auch ein Topf dran sein. (hihi)
Solltest Du zufällig in der grünen Branche zu tun haben und willst Deinen Betrieb mal so richtig nach vorne bringen, dann kann ich Dir eine Topadresse empfehlen:

Hierzu noch der:
Ein Schild in einem Blumenladen: “Laßt Blumen sprechen”. Worauf eine Kundin wie selbstverständlich fragte: “Haben Sie auch Eine, die Mama sagen kann?”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.