Läck de Söck därr, Toni!
Mein Onkel Theo war heute bei uns zu Besuch. Jedesmal wenn das der Fall ist, freue ich mich besonders, weil er – mittlerweile annähernd achzig Jahre alt – immer etwas Lustiges aus seinem Leben zu erzählen hat. Vor allem, als er noch Friseur war.
So vernahmen wir die belustigende Geschichte, als er einen alten Stammkunden derart vergraulte, dass die Angelegenheit nicht mehr zu kitten war.
Es begab sich vor etwa dreissig Jahren, als in seinem Salon ein Anrufer sehr lästig wurde und permanent das Telefon schrillen ließ. Das Lehrmädchen hatte bereits zum sechsten Mal vergeblich den Hörer von der Gabel genommen und sich gemeldet, woraufhin der Mensch am anderen Ende der Leitung unmittelbar auflegte.
Als es wieder klingelte, schob Theo das bereits nervöse Mädchen beiseite, nahm erbost den Hörer ab und begrüßte den Anrufer mit dem Spruch: “Hier spricht der Tod. Wünschen Sie eine Bestattung mit oder ohne Musik?”
Nach kurzem, spürbar entsetztem Schweigen, meldete sich ein hörbar verstörter Mann, der einen Termin für seine Frau absprechen wollte. Ausgerechnet einer der ältesten Stammkunden.
“Geij sitt toch wäll total ont verkinze dron! Wie könnt geij ow met sönne fiese Köll mälde? Heij gesoope off wat? Min än min Frau köij vergääte!”
Übersetzung: (”Du bist doch wohl total an das Verdummen dran! Wie kannst Du Dich mit so einen unangenehmen Spruch melden? Hast Du Alkohol zu Dich genommen oder was? Meine Frau und mich kannst Du abhaken!”)
Das wars. Aus und vorbei. Schuld war ein Unbekannter, der sich mit einigen lästigen Anrufen für etwas Besonderes hielt. Dumm gelaufen.
Was soll ich sagen, Toni?
Viele ähnliche Dinge passieren immer wieder und enden in vermeidlichen Situationen, hätte man ausführlicher darüber gesprochen. Miteinander kommunizieren ist eines der wichtigsten Bestandteile des menschlichen Lebens. Wer kennt nicht Paare, die im Restaurant oder in der Kneipe zwar nebeneinander sitzen, aber den gesamten Abend nicht ein einziges Wort miteinander reden, bis auf: “Gehen wa?” und ansonsten nur aneinander vorbeischauen?
Das erinnert an die beiden Schachspieler, wo während einer Partie der Eine nach zweieinhalb Stunden angestrengten Denkens eine seiner Figuren um ein Feld weiter schiebt und stolz verkündet: “Schach!”, worauf derAndere das Brett umwirft und antwortet: “Ich wollte Schach spielen und mir nicht irgendwelche Vorträge anhören!”

Mißverständnisse sollten sofort aufgeklärt werden, bevor die daraus resultierende Verwirrung sich verselbständigt und es zu Dingen kommt, die von beiden Seiten nie gewollt waren. So sind schon Kriege entstanden. Eine einzige konkrete Nachfrage kann jede noch so verzwickte Situation retten oder zumindest bereinigen.
Beispiel:
Ein Paar spaziert durch den Wald. Vor einem Strauch bleibt sie stehen, betrachtet diesen und fragt: “Was sind das denn für Beeren?” – “Das sind Blaubeeren.” – “Warum sind die denn dann rot?” – “Ja, weil sie noch grün sind.”
Noch ein Beispiel:
Ein Polizist stoppt einen LKW. “Jetzt sage ich Ihnen schon zum fünftenmal, dass Sie Ihre Ladung verlieren”, schimpft der Beamte. Mault der LKW-Fahrer zurück: “Und ich sage Ihnen jetzt zum fünftenmal, dass dies ein Streuwagen ist.”
Tja, Toni, Mißverständnisse können zu den kuriosesten Begebenheiten führen.
Um kein Mißverständnis handelt es sich allerdings bei einem Schuh von Adidas, der ursprünglich für die Elite-Einsatztruppe GSG9 angefertigt wurde.
In einer Weiterentwicklung darf dieser interessante Schuh nur von ausgewählten Händlern angeboten werden. Einen davon haben wir selbstverständlich in Kleve am Niederrhein.
Tja, Toni – ich bin immer tätig für Dich. Guck mal hier, dann bekommst Du den GSG9 Schuh zum Sonderpreis:
Sportfachgeschäft Akkerman Kleve
Und wenn Du dann noch Sachen brauchst für Laufsport, Trekking/Outdoor, Tennis, Ski, Golf, Fußball, Badminton, Squash, Inline-Skaten, Nordic-Walking, Sportmode, Bademode, dann bist Du da auch gleich an der richtigen Adresse.
Hier noch einer passend zur Jahreszeit:
“Schade, im Moment gibt es sehr wenig Fussball im Fernsehen.” “Nun ja, bei diesem schönen Wetter können die ja auch wieder draussen spielen!”
Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.
