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Einkaufen in Kleve – Einführung

LÄCK DE SÖCK DÄRR, TONI!

( Übersetzung: “Lackier die Strümpfe dort, Toni!” )

Dieser Aufschrei wird künftig häufig erscheinen, denn ich werde ab jetzt über meinen Beruf als Mediaberater im Aussendienst und natürlich auch als Käufer aus der wunderschönen Schwanenstadt KLEVE am Niederrhein berichten.

Die Schwanenburg (© J.Reintjes)

Warum nenne ich den/die Leser/innen Toni?

Nun – dies ist der einzige Name, der mir spontan einfiel und auf den Weibchen wie Männchen gleichermaßen reagieren.

Und zu jemanden zu sprechen ( schreiben ) ist einfacher und verbindet mehr, denn wir sind ja auch Leidensgenossen – zumindest, was das Einkaufen betrifft ( Hihi ).

Also, Toni, Du wirst auch viel in Klever Platt ( siehe oben ) zu lesen bekommen, damit auch unsere holländischen Freunde ihren Spaß haben.

Aber keine Angst – ich werde alles ins Hochdeutsche übersetzen, so gut es geht.

Seit Deutschlands Innenstädte immer mehr zu riesigen Handyläden mutieren, wovon meine Heimatstadt Kleve leider auch nicht verschont geblieben ist, verändert sich auch das Kaufverhalten der Menschen.

Es zieht sie immer mehr in riesige Shoppingmalls und sie lassen das lokale Traditionsunternehmen und die vertrauten örtlichen Einzelhändler, Unternehmer und Dienstleister damit immer mehr im Regen stehen.

Mott datt sinn? ( Übersetzung: Muß datt sein? )

Ich denke nein, denn auch heute sollte fundierte Beratung von ausgewiesenen Fachleuten noch im Vordergrund stehen. Und dafür steht das Traditionsunternehmen und der spezialisierte Handel.

Mensch, Toni, guck Dir doch das Centro in Oberhausen an.

Nichts als Kinderläden, Handystores und Fressketten, die permanent wechseln.

Ein Zeichen, daß diese Art Geschäfte beliebig austauschbar sind.

Und…..Abenteuer kann man beim Ver- oder Einkaufen in Kleve auch erleben. Davon weiß ich zu berichten.

Natürlich wird in meinen Geschichten auch meine Frau häufiger auftreten. Sie will ich liebevoll Püppi nennen. Auch werde ich immer mal bei bestimmten Stichworten einen Witz aus meinem schier unerschöpflichen Fundus einstreuen.

Es soll ja Spaß und Vergnügen bereiten.

Um nicht gleich die Einführung ohne Schenkelklopfer zu beenden, will ich noch schnell von meinem Friseurbesuch bei meinem alten Kumpel Willi berichten, mit dem ich vor etlichen Jahren mal die weltberühmte Mundartgruppe WETTE PÖÖT ( Übersetzung: Weisse Pfötchen ) gegründet habe.

Diese Anekdote zeigt auf herrlich vergnügliche Art, wie ein eingefleischter Klever Mitbürger mit der deutschen Sprache so umgeht.

Ich saß also auf dem Frisierstuhl und erhielt gerade eine von diesen erfrischenden und zum Schnurren anregenden Kopfmassagen, als ein richtiges Klever Urgestein den Salon betrat. Der Satz, der dann aus ihm entsprang, gehört einfach veröffentlicht und lautete wie folgt:

” Hallo, Willi. Tu mich ma der gleiche Schnitt, der de mich ett letzte Mal gemacht hass.”

Was soll ich sagen, Toni?

Kennst Du das Gefühl, wenn man gleich vor Lachen platzen möchte, andererseits aber nicht sollte, der Höflichkeit wegen? So war es.

Übrigens, Toni – solltest Du mal wieder zum Friseur gehen und möchtest die Möglichkeit suchen, sowas auch mal zu erleben oder zu hören, so sind die Chancen bei Willi ziemlich groß.

Du kannst ihn online unter Friseur in Kleve besuchen.

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.

( Übersetzung: “Tschüss bis morgen – oder auch nicht.” )



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