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Einkaufen in Kleve – Auto – Lackierfachbetrieb

Läck de Söck därr, Toni!

Letzte Tage hatte ich meinen Wagen auf dem Parkplatz vom EOC abgestellt und mich ungefähr 30 Minuten beim Einkaufen aufgehalten.

Als ich zurückkam zum Auto, traute ich meinen Augen nicht.

Da war mir aber einer von sowas hinten in den Wagen gerauscht, daß nach jetziger Feststellung ein Schaden von über 1.000 Euro zu verzeichnen ist.

Natürlich ist der Verursacher abgehauen und läßt mich mit dem Mist jetzt allein.

Vielen Dank auch, Du Penner, solltest Du das jemals lesen.

Sönn Gesokks söllt geij glattsewekk medden in de Fott träje. Evell met decke Klompe, die en Iserkapp vörn drop hämme.

Übersetzung: ( Solche Hirnis sollte man glatze fort mittig in der Hintern trampeln. Aber mit dicke Holzschuhe, die eine Eisenkappe vorne drauf haben. )

Da kann man nur ausrufen:

” Willkommen auf der Erde, Fremder! Denn wer so fährt, wie Sie, kann nicht von dieser Welt sein!”

Was soll ich sagen, Toni?

Natürlich bin ich zur Polizei und habe eine Anzeige wegen Fahrerflucht gemacht.

Zieh Dich warm an Täter, denn jetzt ist der Klever Horacio Cane vom CSI Niederrhein hinter Dir her!

Natürlich kann ich hier nicht mit dem richtigen Namen des Beamten aufwarten, aber er nötigte mir schon eine Menge Respekt ab und ich hatte unvermittelt das Gefühl, hier war gleich ein absoluter Spezialist am Werk.

Nachdem er sich meine Aussage notiert hatte, wurde der Schaden eingehend begutachtet, alles vermessen, fotografiert und – schnall Dich an, Täter – die Lackspuren vom Fahrzeug des Verursachers akribisch abgekratzt und in einem dafür vorgesehenen Behältnis aufgesammelt.

Das Tatfahrzeug ist übrigens weiß lackiert.

Also, Toni, wenn Du einen weißen Wagen mit schwarzen Lackspuren sichtest, erzähl das der Polizei. Die sind für jeden Hinweis dankbar – und ich natürlich auch.

Und…Täter…. noch hast Du die Chance, Dich selber zu melden, aber Du hast ja bereits bewiesen, welch ein Feigling Du bist.

Ich hoffe nicht, Du bist derjenige, der gestern der Polizei einen Brief zukommen ließ mit folgendem Wortlaut:

“Ich bin gestern auf dem Parkplatz am EOC in Kleve in einen schwarzen Wagen gefahren. Ich wollte Ihnen den Schaden vorsorglich melden. Bezahlen brauchen Sie nichts, denn ich bin unerkannt entkommen.”

Wahrscheinlich stammt von Dir auch der Bericht an die Versicherung:

“Als ich nach Hause kam, fuhr ich versehentlich in eine falsche Grundstücksauffahrt und rammte dort einen Baum, der bei mir dort nicht steht.”

Noch lieber wäre es mir, wenn Du schreiben würdest:

“Das Polizeiauto gab mir ein Signal zum Anhalten. Ich fand einen Brückenpfeiler.”

Oder auch:

“Mein Auto fuhr einfach geradeaus, was in einer Kurve allgemein zum Verlassen der Strasse führt.”

Erinnerung (© J.Reintjes)

Naja, Toni – lieber eine Beule am Auto, als eine am Kopf.

Leider muß man fast täglich in der Zeitung lesen, daß irgendwo in Kleve einer von diesen netten Zeitgenossen nach einem Bagatellschaden abgehauen ist und meint, er würde nicht erwischt werden.

Aber.. weit gefehlt ihr “Schlauberger” – die Aufklärungsquote ist nicht mal so schlecht.

Passt ma gut op, sönst häbbe seij ow beij de Hammelbeen.

Übersetzung ( Pass ma gut auf, ansonsten haben se dich bei die Beine von dat Hausschaf. )

Nun, Toni, was machen, wenn man einen sogenannten Blechschaden am Auto hat?

Klar – auf zum Lackierer.

Da gibt es seit Jahrzehnten einen, den ich immer bevorzuge.

Nicht nur, weil er einfach ein netter Kerl ist und absolut top etwas von seinem Fach versteht, sondern auch, weil er eine Ehefrau hat, die über geradezu geniale fachliche Fähigkeiten verfügt, wenn es nicht nur um einfache Arbeiten geht, sondern um komplizierte Dinge ( fast schon im künstlerischen Bereich ).

Beide sind Meister Ihres Fachs und führen ein Traditionsunternehmen mit wirklich allem, was dazu notwendig ist.

Also, Toni – hattu wat mit Auto, dann hierhin:

Lackierfachbetrieb Tewoort

Und wenn Du da bist, bestell Thomas und Simone schöne Grüße von mir.

Der nächste Blechschaden kommt garantiert, wie ich gerade jetzt wieder leidvoll erfahren mußte.

Zu guter Letzt wünsche ich dem flüchtigen Fahrzeugbeschädiger noch alles Gute, damit er demnächst seiner Versicherung schreiben kann:

“Hiermit kündige ich meine Haftpflichtversicherung. Ich bin zur Zeit in Haft und brauche daher keine Haftpflichtversicherung.”

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.



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