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Einkaufen in Kleve – Auto – Glasreparatur

Läck de Söck därr, Toni!

Einmal Abstand nehmen vom Einkaufen in Kleve, aber auch vom Verkaufen – einige Tage mal geen inkoopen in Kleef.

Urlaub war nicht nur verdient, sondern auch angesagt und so ging es mit Püppi ab in den Süden, speziell nach Griechenland auf die Chalkidiki. Sonne, Strand und Meer – dazu lecker Essen und Trinken, Baden, Lesen und…arbeiten (hihi).

Doch vor den angestrebten Aufenthalt in angenehmere Temperaturen hat man leider den Reisetag gesetzt und den hasse ich.

De Sonn op denn Bück schinne loate beij enne läckere Kocktääl än fein ütröste – doarvör sitt geij ers es ännen ganze Dach onderwegges.

Übersetzung: (Die Sonne auf der Pelz scheinen lassen bei ein leckeren geschüttelten alkoholischen Getränk und sauber ausrasten – dafür bisse erst ma der ganze Tag unterwegs.)

Im Frühtau am Morgen holte uns Kumpel Klaus ab, um uns zum Flughafen nach Düsseldorf zu fahren. Unterwegs lockerte er die Atmosphäre ein wenig auf, indem er uns davon erzählte, daß er mit seiner Hündin Phoebe jetzt jeden Tag zehn Kilometer durch die Klever Landschaft laufen würde.

Folge dieser Aktion: Phoebe hat bereits ein Kilo abgenommen! – Na sowas!

Am Flughafen dann das übliche Prozedere:

Nicht lange suchen oder auf den Abflugmonitor schauen, sondern sich automatisch in die längste Reihe von Wartenden einreihen. Nach unendlichem Schlange stehen, dann die erwartete Antwort auf die Frage: “Haben Sie noch einen Fensterplatz?” – “Nein, leider nur noch zwei getrennte Plätze.” – Alles wie immer.

Nach Einchecken, Passkontrolle, Duty Free, schweineteuren Kaffee und wieder warten dann endlich Boarding und Abflug.

Adieu, du schmuddeliger Niederrhein, mit deinen ewig tränenden Wolken. Adieu Nässe und Kälte. Auf ins glänzende Blau, ins Licht und in das Land der Palmen und des Ouzo oder wie der selige Heinz Erhardt seinerzeit zu sagen pflegte: In das Land, wo die Kinder noch Alpha Alpha sagen, wenn sie auf die Toilette müssen.

Apropos: griechisch:

Ein Mann kommt zum Bankschalter:”Guten Tag, ich möchte gerne ein Gyros-Konto eröffnen.” – “Tut mir leid, mein Herr, aber das ist bei uns nicht Ouzo.”

In Thessaloniki gelandet, kam jetzt die Situation, die jeder Flugreisende zur Genüge kennt und die immer wieder auf’s Neue den Charakter eines Menschen zu Tage befördert: Das Warten auf die Koffer.

Nachdem man die Nummer des Beförderungsbandes ausgemacht hat, stürzt sich alles auf die Kofferkarren. Die Frauen werden schon mal voraus geschickt, um einen guten Platz in der ersten Reihe am Gepäckband zu sichern. Dann geht es los.

Was soll ich sagen, Toni?

Es ist wirklich immer das Gleiche. Alle starren wie gebannt auf das rechteckige Maul, das mit Gummilitzen verhangen zum Objekt der Begierde wird. Plötzlich beginnt die aus dem Maul windende Zunge sich in Bewegung zu setzen und läßt erste Damen erwartungsvoll aufstöhnen. Gebannt schaut man jetzt auch teilweise auf die sich ratternd schlängelnde schwarze Transportbahn. Die ersten Kinder versuchen, sich auf dieses lustige Spielzeug zu setzen, um sofort von ihren Eltern zurückgehalten zu werden. Nach unendlichem Warten heben sich plötzlich die Gummilappen und ein alter Koffer erscheint.

Vorsicht, Toni! Dies ist der sogenannte Motivationskoffer!

Der wird grundsätzlich vorausgeschickt, um den Wartenden zu suggerieren: Jetzt geht es los.

Weit gefehlt! Auch dem Letzten wird klar, dass es noch nicht losgegangen ist, wenn dieser besagte Koffer zum dritten Mal einsam und allein die Runde gemacht hat.

Gartenskulptur (© J.Reintjes)

Dann plötzlich – mit Urgewalt und lautem Brimborium – ergießt sich die Flut der kleinen, mittleren, und großen bunten und karierten Gepäckstücke aus dem schwarzen Loch und veranlaßt die begeisterte Schar des Publikums sich stoßend, kneifend und beißend Platz zu verschaffen, um ja nichts zu verpassen. Hälse werden immer länger und die ersten Teile werden identifiziert.

Zahlreiche Teile passieren meinen Weg und ich denke leicht schmunzelnd an den seligen Rudi Carrell, bei dessen “Laufendes Band” ich selten in der Lage war, mehr als fünf Gegenstände im Nachhinein aufzuzählen.

Das Pärchen, welches  in Düsseldorf Schuld daran war, dass es eine halbe Stunde später losging mit dem Flug, griff ziemlich humorlos einige der ersten Koffer und war unterwegs. Ungerechte Welt!

Immer mehr Gepäckstücke wurden vom Band gehievt, immer mehr Leute konnten zum Ausgang streben. Selbst die Koffer, die ich jetzt bereits zum fünfunddreißigsten Mal die Runde drehen sah, wurden nach und nach entfernt. Nur von unseren unverkennbar weißen Hartschalen-Behältnissen war weit und breit nichts zu entdecken.

Püppi verlor schon die Geduld und suchte bereits nach den Gepäckabschnitten, um beim Schalter für vermisste Gepäckstücke notfalls gleich nachzufragen. Dazu muß man sagen, dass sie prinzipiell zunächst davon überzeugt ist, dass unsere Koffer sich immer in einem anderen Flugzeug befinden. Ich beruhigte sie und erklärte, das der Bus nicht ohne uns fahren würde. Sollten die bereits abgefertigten Passagiere doch auch mal auf uns warten. (harhar)

Unvermittelt und schon mit dem Schlimmsten rechnend, zeigte sich auf einmal ganz schüchtern einer unserer beiden Koffer auf dem Band. Wie war der bloß dort hingekommen?

Gleich danach fragt man sich dann, wie es überhaupt möglich ist, dass immer ein Koffer erscheint, der zweite aber dann unendlich auf sich warten läßt, obwohl man ja beide gleichzeitig aufgegeben hat.

Diese Philosophie der zuständigen Flughafenleute muß ich unbedingt mal aufklären.

Naja – irgendwann, gefühlte zwei Stunden später, erschien dann auch ganz unerwartet unser Restgepäck und wir begaben uns zum bereitstehenden Bus.

Kennst Du das auch, Toni?

Du meinst, Du bist schon spät dran und mußt Dich dann eines Besseren belehren lassen, weil es immer jemanden gibt, der noch später ist und sei es nur, dass er sich auf vierzehn Metern zum richtigen Bus verlaufen hat. Dann kann es auch vorkommen, das er seine Koffer anstatt ins geöffnete Gepäckfach geistesabwesend lieber unter den Bus schiebt.

Warum bucht man eigentlich immer das falsche Hotel, das am weitesten vom Flughafen wegliegt und wieviel gibt es eigentlich dazwischen? Und warum müssen wir vor jedem davon anhalten?

Ich hatte Zeit, um mir die Landschaft anzusehen und mir fielen die zahlreichen Fahrzeuge auf, die mit kaputten Scheiben durch die Gegend fuhren.

Unweigerlich musste ich da an den Service in Deutschland denken – und hier speziell natürlich in Kleve am beschaulichen Niederrhein. Da würde so etwas undenkbar sein, denn wir haben ja eine Autoglas Service Firma, die immer erreichbar ist und schnelle und saubere Arbeit abliefert.

Also, Toni – wenn Du mal eine defekte oder zerstörte Scheibe in Deinem Auto oder Wohnmobil hast, nichts wie hierhin:

Autoglas Perfekt

Kann ich nur wärmstens empfehlen.

Zum Schluß noch dieser hier:

“Guten Tag! Fahrzeugkontrolle!” – “Oh, können Sie mir das Öl auch gleich bitte nachschauen?” – “Scheinbar haben Sie noch Restalkohol!” – “Nein, aber dort drüben am Kiosk werden Sie wohl was kriegen können.”

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.



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