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Einkaufen in Kleve – Suchmaschinenoptimierung

Läck de Söck därr, Toni!

Püppi und ich waren auf die Schnelle über Ostern weg und sind an die Mosel gefahren. Den Rhein kannten wir bereits zur Genüge von Emmerich und Rees – also Mosella.

Strahlender Sonnenschein begleitete uns bis zum Zielort Cochem, der bei unserer Ankunft schon reichlich überlaufen war. Da würden sich die Klever Geschäftsleute aber die Hände reiben, bei solch einem Ansturm. Kam dem verkaufsoffenen Sonntag sehr nahe. Doch trotz Allem geht es beim Einkaufen in Kleve dafür wesentlich ruhiger und gesitteter vonstatten. Und bald hat das Ufer des Spoykanals ja auch was für sich. Geduld.

“Met enn bettje Gedöld wörd ütt Gras Melk” pflegte man früher zu sagen, was bedeutet, dass auch aus Gras Milch wird, wenn man dem Ganzen nur die nötige Zeit gibt.

Auffallend am Moselufer die zahlreichen Motorräder und natürlich die Besitzer – die so genannten Biker. Glänzendes Chrom, blitzende Auspuffrohre, farbig schimmernde Lackierungen, Helme und der Geruch von Sprit und Leder. Der gewaltige Krach, von Insidern liebevoll “Sound” genannt, den eine alte Harley Davidson hervorzaubern kann, geht schon mal an die tiefer liegenden Nervenstränge.

Doar köij gewäldig doof opp de Ohre worre van die öör Gebromm mett die Stenkdenger. Übersetzung: (Da kannsse gewaltig taub auf die Lauscher werden von die ihren Krach mit die schlecht riechenden Zweiräders.)

Was macht man nun an der Mosel, wenn man schon mal ein paar Tage hier ist? Klar: Mit Dampfer fahren, Burgen besichtigen, rumgucken, lecker Essen und selbstredend Wein trinken. Moselwein. Riesling. Lecker.

Was soll ich sagen, Toni?

Mit dem Ausflugsschiff sind wir schon so oft getourt, da haben wir zu Gunsten wichtigerer Dinge verzichtet.

Oberhalb von Cochem sieht man schon von Weitem die Reichs-Burg oder Cochemer Burg. Die haben wir dann besichtigt und… es hat sich in der Tat gelohnt. Da die Schwanenburg über unserem Heimatort thront, ist man ja automatisch ein wenig empfänglich für diese alten Gemäuer.

Man fühlt sich tatsächlich in das Mittelalter zurück versetzt und kann sich in Etwa vorstellen, wie die Leute in diesen unruhigen Zeiten gelebt haben – die Reichen wohlgemerkt. Prachtvolle Räume, die Kemenaten heizbar, Jagdzimmer mit “tierischen” Trophäen, sehenswerter Speisesaal und der alles überstrahlende Rittersaal, gespickt mit Tradition und einem Hauch von Abenteuer.  Selbst das Blechkostüm von Götz von Berlichingen (wer es glaubt) war zu bestaunen. Da leck mich am A….(hihi)

Was haben Kleve und Cochem jetzt gemeinsam, außer einer sehenswerten Burg? Tja, Toni. Ob Du es jetzt glaubst oder nicht, aber in beiden Städten sind die Holländer/Niederländer in der Überzahl. Wenn die Eingeborenen dort nicht so einen leckeren und dabei sehr preiswerten Wein an jeder Ecke ausschenken würden, hätte man das Gefühl gehabt, überhaupt nicht weg gewesen zu sein.

Insgesamt war es aber eine Reise wert. Nachdem wir in Beilstein das Osterfest auf der Burgruine Metternich genossen haben, wo einige Traditionalisten noch im Kettenhemd zum Frühstück schreiten und auch dort sich holländische Bürger mit einem fröhlichen “Yamas” zuprosten. Man ist Weltbürger – egal ob in Griechenland oder an der Mosel.

Nur als einige mit gelb-schwarzem Nummernschild ausgerüstete Biker freundlich lächelnd den Berg in verbotener Richtung herunter gerollt kamen, fühlte man sich wieder an die Schwanenstadt erinnert.

Man sollte Ihnen empfehlen, eine professionelle Fahrschule zu besuchen, um die internationalen Regeln ein wenig zu verinnerlichen, denn sie kommen ja naturgemäß weit rum in der Welt.

Da meine Empfehlungen ja mittlerweile Kultstatus genießen, weise ich in diesem Zusammenhang bald auf eine entsprechende Fahrschule hin, die von uns eine Top Suchmaschinenoptimierung erhält.

Apropos: “Fahrschule”

Bei der ersten Fahrstunde stellt der Neuling ganz verwirrt fest:”Die doofen Fußgänger laufen mir ja alle ständig vor das Auto.” Beruhigt ihn der Fahrlehrer: “Ganz ruhig. Fahren wir erst mal vom Bürgersteig runter.”

und Toni – zum Schluß noch der hier:

Vor einer  roten Ampel stehen vier Autos. Im ersten sitzt der Osterhase, im zweiten derWeihnachtsmann, im dritten ein schlauer Ostfriese und im vierten ein dummer Ostfriese. Wer fährt zuerst los?

Der dumme Ostfriese natürlich. Alle anderen gibt es doch überhaupt nicht!

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.



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