Einkaufen in Kleve – Der Neukundengenerator

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Läck de Söck därr, Toni!

Bei meinen Gesprächen mit den Geschäftsleuten in Kleve und Umgebung stellt sich immer mehr die Frage:

“Wie bekommen wir mehr Kunden für und in unser Unternehmen?”

In der Stadtmitte laufen die Leute ja an den Schaufenstern vorbei und man muss sie nur einfangen und in die Räumlichkeiten ziehen. Obwohl dann immer noch nicht feststeht, ob sie ihre Euronen auch da lassen.

Macht man es so, wie die Marktschreier, erhält man zwar Aufmerksamkeit, aber die meisten werden erschreckt schauen und sich fürchten, den Laden zu betreten, um nicht lauthals beleidigt zu werden. Dann hört man mitunter:

“Lot min in Röst met ouw Gekräss än dütt es wat röstiger.”

Übersetzung: (”Lass mich in Ruhe mit dein Gerufe und tu mal was rüstiger.”)

Gibt man vor dem Geschäft Flyer aus, dann sind die städtischen Papierkörbe einige Meter weiter meist überfüllt. Wer will sich auch schon beim Flanieren – neudeutsch: Shoppen – etwas durchlesen?

Gibt man Gratisproben oder kleine Geschenke raus, dann ist einem der Dank der meisten potentiellen Kunden gewiss, aber Umsatz kommt dadurch noch lange nicht.

Um den zahlreichen Geschäftsleuten hier auf eine einfache, sehr preiswerte und effektive Art zu helfen, haben wir eine Marketingstrategie entwickelt, die sich bereits nachweislich erfolgreich am Markt für Kleve und den Niederrhein positioniert hat und wo wir jetzt ein Weihnachtsgeschenk für potentielle Interessenten anbieten können:

EINFACH AUF DAS BILD KLICKEN:

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Was soll ich sagen, Toni?

Mehr geht nicht mehr zu solch einem überschaubaren Preis. Das ist ein einmaliger Knaller!

Also, wenn Du ein Unternehmen am Niederrhein führst – egal, ob im Handel, Handwerk, Dienstleistung oder Freiberufler – dann lasse Dir dieses fantastische Weihnachtsangebot nicht entgehen.

Vermeide es, dass Andere schneller sind, denn gute Gelegenheiten klopfen immer nur einmal an Deine Tür.

Stell Deine Firma auf breitere Füße und komm mit uns in die Zukunft der Kundengenerierung.

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.



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Einkaufen in Kleve – Gastronomie – Baumannshof

Läck de Söck därr, Toni!

Püppi und ich mussten mal etwas für Erholung und Gesundheit tun.

Also suchten wir etwas in einem Autofahr-Umkreis von ca. zwei Stunden und wurden fündig in:

Bad Neuenahr.

Was soll ich sagen, Toni?

Wir fuhren bei Traumwetter los und checkten nach etwa eindreiviertel Stunde im Steigenberger (nach eigenen Angaben das beste Haus am Platze) ein.

Ett mott niet ömmer dat düürste te sinn, äwell so aff än tuw schnappt Püppi sich dä Mapp, sückt wat rütt än quatst die Mensse so lang tuw, bess dat die ons guje Priis vör alles maake.

Übersetzung: (Es muss nicht immer das teuerste zu sein, aber hin und wieder greift sich Püppi der Reisekatalog, sucht was raus und beredet die Menschen da so lange zu, bis das die uns gute Preise für alles machen tun.)

Parkplätze waren so rar, dass wir die Ausnahmegenehmigung erhielten, direkt vor dem Haupteingang den Wagen stehen zu lassen.

Das Zimmer war ganz OK, aber insgesamt hatten wir sofort den Eindruck, als wären wir in einem Sanatorium gelandet. Das war auch nicht weiter verwunderlich, da das Hotel ohne feststellbare Begrenzung in genau ein solches mündete.

Wenn man da nicht aufpasste, kümmerte sich eine Schwester um einen, anstatt eine nette Bedienung.

Der Ort selbst ist eine Reise wert. Schöne Gegend, tolle Parks und Wege zum spazieren gehen oder auch zum Wandern, gute Luft und ordentliche Gastronomie.

Am nächsten Morgen ging es gewohnheitsgemäß und erwartungsvoll zum Frühstück.

Als erstes fielen uns die Kellner auf, die (bis auf eine Ausnahme), allesamt das Rentenalter wohl schon erreicht – zumindest aber bereits hart anvisiert hatten. Der jüngere Mann war so aufmerksam, dass er uns gefühlte fünfundzwanzig Mal ignorierte, bis ich ihn ein wenig ungehalten ansprach, um zumindest schon mal etwas Kaffee zu bekommen.

Auf zur “Eierbäckerin”, die aussah wie eine gut funktionierende Hausfrau, dies aber leider nicht bestätigen konnte. Bei mehr als zwei Spiegeleiern in der Pfanne war die Grenze der Belastbarkeit erreicht.

Dies äußerte sich mir gegenüber, der ein ganz kompliziertes Omelette mit Tomaten und Schinken bestellte, in der Frage:

“Haben Sie sonst noch etwas zu erledigen?”

Nun denn – ich war zwar nicht in der Stadt unterwegs, aber immerhin…

Püppi fielen ein paar jüngere Leute ins Auge, die so gegen 10Uhr noch am Frühstückstisch saßen. Auf ihre Frage, was die hier machten, kam mir die spontane Antwort:

“Wahrscheinlich besuchen die ein Seminar.” – “Um diese Uhrzeit??” – “Warum nicht? Vielleicht ist es ein Seminar für Bardamen und Nachtwächter?”

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Blätterwald (© J.Reintjes)

Der Kellner fragte uns nach dem Frühstück routinemäßig und ein wenig gelangweilt das, was ein guter Kellner seine Gäste fragt, die auch abends eventuell bei ihm essen sollen:

“Möchten Sie einen Tisch bestellen?”

Tja, Toni – so bin ich – ich kann nicht anders:

“Wieso? Was soll ich damit?” Wir haben zu Hause genug davon.” (hihi)

Humorlos ließ er sich von einer älteren Dame ablenken, die ihn bat, Kaffee an den Tisch zu bringen, wo ihr Mann sehnsuchtsvoll darauf wartete. Wohlgemerkt auf den Kaffee – nicht auf sie!

Auf die Frage des Kellners, wo der Mann säße, deutete sie in eine Richtung mit der Bemerkung:

“Mein Mann ist der mit der fleischfarbenen Badekappe.” (Wie witzig!)

Aber immer noch besser, als: “Purzel sitzt an Tisch 28!”

Für die berühmte Spielbank hatten wir zwar kostenlosen Eintritt, haben den aber nicht genutzt, weil man dort kein Golf spielen kann.

Dafür waren wir im November noch draußen schwimmen in der berühmten Ahr-Therme. Aber drinnen war eine Luft zum Abgewöhnen.

Abends sind wir dann “auswärts” essen gegangen. Es gab ein nettes Lokal mit einem französischen Namen, das “Le Mans” hieß. In deutsch also: “Lehmann’s”.

Die hatten sogar als Beilage dicke Bohnen mit Speckkojen. Lecker.

Später ging es noch in die Bar des Steigenberger, denn dort gab es einen Sektempfang für neu eingetroffene Gäste.

Was soll ich sagen, Toni?

War nicht so berauschend. Die Gästebetreuerin war nett und unverbindlich, aber warum muss die so alt sein, wie das Hotel? Morgens verkaufte sie den Gästen Zeitungen (wieso liegen die nicht in einem solchen Hause bereit, wie in jeder Kneipe?) und verbreitete ansonsten die lapidare Auskunft an alle Gäste, die Fragen hatten:

“Dafür bin ich nicht zuständig!”

Vielleicht muss man erst ein gewisses Alter erreichen, um hinter das Geheiminis Ihrer Funktion zu kommen.

Um auch im “Urlaub” ein wenig abzunehmen, gingen wir in die sogenannte Salzgrotte. Dort sollte man für 10 Euro pro Nase dreiviertelstunde in salzhaltiger Luft ruhen, was sich auch auf den Gewichtsverlust positiv bemerkbar machen sollte.

Als es vorbei war, konnte ich nicht umhin zu bemerken:

“Ich hab schon was abgenommen. Nämlich genau 20 Euro.”

Dazu nur soviel:

Man wächst auch mit mehr als fünfzig Jahren noch weiter. Leider nicht mehr in die gewünschte Richtung. (pffft)

Auch die Augen werden mit der Zeit schlechter, wie uns ein netter Mit-Gast erzählte.

Als Beifahrer eines Arbeitskollegen war er doch sehr erstaunt, als der ihm während einer Fahrt verkündete:

“Das gelbe Ortsschild da vorne kommt und kommt nicht näher!”

Was nicht weiter verwunderlich war – handelte es sich doch um einen vor ihm fahrenden Postwagen.

Nun denn, Toni, wenn Du nicht soweit fahren möchtest und lieber mal “um die Ecke” etwas Gutes für Dich machen willst, dann habe ich eine prima Adresse für Dich. Guck mal hier:

baumannshof

Also, Toni, die bieten Dir alles in Sachen Festsaal, Sonntags-Cafe, Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern, Firmenfeste, Betriebsfeste und und und…

Da kannsse keinen Fehler machen.

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.

Einkaufen in Kleve – Motorgeräte Fachbetrieb Gehlen

Läck de Söck därr, Toni!

Letzte Tage saß ich an meinem Arbeitsplatz vor meinem Computer und wäre fast vom Stuhl gefallen.

Es gab einen Knall und ein derart lautes Getöse und Geklopfe, als wären einige Wände eingstürzt.

Nun – nach kurzer Zeit konnte ich die Quelle dieser unglaublichen Geräusche orten und beobachtete, wie ein Kipplader riesige Baumstämme in die Auffahrt unseres Nachbarn rollen ließ.

Die Teile waren im Durchmesser etwa einen Meter und hatten wohl teilweise eine Länge von bis zu drei Metern.

Na – hatte der Nachbar sich einen halben Wald gekauft?

Verblüfft schauten Püppi und ich auf riesige gesägte Stämme, die fast mannshoch die komplette Auffahrt ausfüllten. Ich ahnte schon, dass das Tage, wenn nicht Wochen dauern dürfte, bis hier wieder “klar Schiff” war.

Jetzt gibt es ja einige Möglichkeiten, die man zusammen spinnt, was man aus diesen Kubikmetern soliden Holzes alles machen kann. Der am nächsten liegende Gedanke ist sicher der, dass man alles in kleinere Portionen verwandelt, um es als Brennholz zu verwenden, was angesichts dieser riesigen gerade gewachsenen Stämme zutiefst bedauerlich wäre.

Än poar Bööm affsaage än klein hacke öm dat ganze Holt te verstoche – dat köij met än poar Liter Heizollie bäter hemme.

Übersetzung: (Ein paar Bäume absägen und zu Kleinholz verarbeiten um das dann zu verstochen – das kannste mit ein paar Liter Heizöl bequemer haben.)

Andererseits kam mir die Idee, dass der Nachbar pensionsbedingt jetzt mehr Zeit hat und sich als Künstler beweisen will, indem er zum Muttergottes-Schnitzer von Bedburg-Hau mutiert.

Irgendwie konnte es auch an den Loriot-Film “Pappa ante Portas” erinnern und er hatte Brennholz kaufen wollen, wobei man ihm ein Angebot gemacht hatte, was er nicht ablehnen konnte. Ein halber Wald für gerade mal 50% mehr Euronen. Wer weiß das schon?

Was sicher nicht der Grund für diese Holzschwemme war:  Eine Firma für Streichhölzer oder Zahnstocher gründen. Nein, soweit kann man doch nicht denken. (hihi)

Tags drauf wurden wir vom bereits erwarteten Geräusch einer Kettensäge geweckt. Es ging an die Zerteilung der Auffahrt-Hindernisse.

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Spaltenbaum (© J.Reintjes)

Heute – nach weiteren drei Tagen – sieht man eigentlich keinen größeren Fortschritt, obwohl die Säge unaufhörlich singt. Bestimmt so ein Timbersport-Gerät.

Aber was soll ich sagen, Toni?

Zufällig sah ich aus dem Fenster und erblickte in einem riesigen Kirschbaum eines anderen Nachbarn einen Buntspecht.

Der ist bestimmt vom Sägegeräusch angelockt worden und hat sich gedacht: “Boah Woody, bei soviel Sägen muss auch viel Holz sein.  Da gibbet bestimmt ordentlich was zu kloppen.”

Kurze Zeit später ratterte der Specht auch noch los und ließ die Späne fliegen.

Tja, Toni, für solche Arbeiten braucht man das richtige Gerät, wenn man denn kein Specht ist.

Da gibt es in Kleve eigentlich nur eine Firma, die hier aber alles anbietet, was das Herz des Holzfällers, aber auch des an Motorgeräte Interessierten höher schlagen läßt:

MOTORGERÄTE FACHBETRIEB GEHLEN

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Hier bekommst Du alles für die Bodenbearbeitung, die Rasenpflege, die Forsttechnik oder auch für Spezialanwendungen.

Sogar gebrauchte Geräte oder auch Leihgeräte wie Motorgeräte, Rasenmäher, Motorsägen, Häcksler, Fräsen sind im Programm. Da bleiben keine Fragen offen.

Jau, Toni – da bietet sich ja fast von alleine diese Schmunzelgeschichte an:

Ein Mann kommt ins Geschäft und kauft sich eine teure neue Motorsäge, um einige Bäume auf seinem Grundstück zu fällen. Zwei Tage später erscheint er erneut im Laden und meint: ” Also die Säge, die Sie mir hier verkauft haben, die taugt nicht die Bohne. Ich konnte nicht einen einzigen Baum damit fällen, geschweige denn, mal einen Ast absägen.”

“Lassen Sie mal sehen!” erwiderte darauf hin der Verkäufer. Er nimmt die Säge, zieht an der Startschnur und siehe da – die Säge rattert mit lautem Rrrrrrrrrr los.

Darauf der Kunde: “Was ist denn das für ein Geräusch??”

Ek säch dann ma schüss, wa. Bess määrge off so.


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